Dies und Das

12.12.2004
Derzeit arbeite ich zwei Interviews aus, die in der April-Ausgabe von phantastisch! erscheinen werden. Die Fragen sind so weit fertig und auch das Porträt eines Interviewpartners ist komplett, doch über den Zweiten gibt es so viel zu erzählen, dass ein Buch daraus werden könnte. Da heißt es, das Wichtigste herausfiltern, was gar nicht immer so leicht ist.
Gestern Nachmittag erhielt ich den letzten Abschnitt von »Ciara« aus dem Lektorat zurück. Während dieser Überarbeitungsphase habe ich viel dazu gelernt und ich lechze darauf, dies in einem neuen Roman einarbeiten zu können, doch vorher muss ich die Korrekturen in »Ciara« zum Abschluss bringen.

Zum Thema »Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben« lese ich derzeit »Wort für Wort« von Elizabeth George – empfohlen von Andreas Eschbach. Noch überzeugt es mich nicht, so wie es ihn überzeugt zu haben scheint. Aber das muss ja nichts heißen und kann sich auch noch ändern.

Außerdem brachte die Post gestern ein Paket von jokers.de mit einigen sehr guten preisgünstigen Ausgaben, darunter auch »The Paper Doorway – Funny Verse and Nothing Worse« von Dean Konntz, die Scribner HC-Ausgabe von Stephen Kings »Dreamcatcher« und ein Weihnachtsgeschenk, das ich natürlich hier jetzt nicht verraten werde.
Als kostenlose Beigabe erhielt ich ein kleines Büchlein: »Jokers Plaudereien«.
Eines der darin enthaltenen Werke möchte ich euch nicht vorenthalten:

Von Schriftstellern am Hungertuche – oder

Bitter klagt Neu-Autor Bill Clinton, er habe so lange an seinem Buch gearbeitet, dass ihm nur der Mindestlohn geblieben sei. Die Spiegel-Leserbrief-Autorin Martina Freyer berechnete nun, dass Clinton bei einem bescheidenen Vorschuss von 10 Millionen Dollar und der Anlage des tatsächlichen US-Mindestlohnes gut und gerne 221 Jahre lang an seinem Opus gefeilt haben muss. Ob ihm der Verleger jetzt wenigstens die Signierstunden honoriert…?

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