Heuchelei?! Wohl kaum!

Spiegel-online berichtet heute über deutsche Autoren im Netz, dabei kommen die Deutschen natürlich nicht gut weg.
Allerdings hinken, meiner Meinung nach, die aufgeführten Vergleiche: Stephen King und Dan Brown auf der amerikanischen Seite. Elfriede Jelinek und Benjamin von Stukrad-Barre auf der anderen (neben wenigen weiteren Autoren).
Ein toller Internetauftritt scheitert oftmals aufgrund mangelnder Zeit oder fehlendem Wissen. Tausend Ideen hätte ich, aber keine Kenntnis diese umzusetzen und nicht ausreichend, regelmäßigen, finanziellen Rückhalt meine Seiten von einem Webdesigner dauerhaft gestalten zu lassen.
Warum überhaupt müssen sich die Deutschen grundsätzlich mit den angloamerikanischen Autoren vergleichen bzw. vergleichen lassen?
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,335086,00.html

Nein, die Bücher sind noch nicht weg. Vielleicht ist es von meiner Seite auch zu viel verlangt: Abholung und Spendenbitte. Ich hoffe, es hat mir keiner Übel genommen. Wenn ich die Zeit hätte, würde ich die Bücher einzeln bei ebay einstellen und den Erlös spenden.
Apropos: Tatsächlich regen sich doch manche Leute in einigen Foren darüber auf, dass die Menschen JETZT so viel Geld geben, wo doch in vielen Ländern Not herrscht – und das täglich. Natürlich, das ist richtig. Aber die aktuelle, plötzlich hereinbrechende Katastrophe fordert möglicherweise mit einem Schlag bis zu 200.000 Tote. Abgesehen davon dass Millionen von Menschen obdachlos geworden sind. Sie haben nichts mehr, kein Haus, keine Möbel, keine Bücher, keine Kleider. Gar nichts. Und schlimmer: Den Hinterbliebenen fehlen Erinnerungsstücke: Fotos, ein Stofftier, der Geruch des Kindes, des Mannes, der Frau – alles haben die Wellen zerstört und fortgespült. Nur ein kleines bisschen Hoffnung bleibt, so lange die Liebsten nur als vermisst, nicht aber als tot gelten.
Von Heuchelei ist da die Rede, wer jetzt Anteil nimmt und sein Weihnachtsgeld gibt. Gutmenschen, werden die Spender beschimpft.
Ich frag mich, ob sich manche Leute eigentlich mal selbst reden hören. (Gut, mögen sich manche bei mir sicherlich auch fragen.) Wenn die Spendenbereitschaft von »heuchelnden Gutmenschen« kommt, dann bin ich persönlich froh dazuzugehören und, dass es viele davon gibt.

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