Drei Seelen in meiner Brust


Nachtrag um 11:15 h

Wenn das weiter so geht, muss ich die Einträge zukünftig mit Datum UND Uhrzeit versehen.

Ich muss meinen Beitrag über die weibliche, deutsche Musikwelle etwas ergänzen, denn im Radio lief eben »Lass die Finger von Emanuela« von Fettes Brot – keine Mädels, schätze ich mal. Obwohl das nicht unbedingt mein Musikstil ist, finde ich das Lied ziemlich gut. Allein schon der Titel lässt sich nicht schreiben, ohne dabei einen Rhythmus im Kopf zu haben:

Lass die Finger von Emanuela
Lass die Finger von Emanuela
Lass die Finger von Emanuela
Wer ist eigentlich Emanuela?
Egal … Hauptsache du lässt die Finger davon. Lass die Finger von Emanuela…

So, wenn ich schon mal wieder hier bin, möchte ich mal eben auf das Update der Website von phantastisch! hinweisen – Cover und Vorschau sind für die Aprilausgabe somit einsehbar.

Die Leipziger Buchmesse ist nun auch fast vorbei … aber dazu und zur Frankfurter Messe schreibe ich dann morgen etwas, jetzt geht es an die Kurzgeschichte, die möchte ich an diesem Wochenende beenden.

8:00 h

Schon am Donnerstag fand ich in meinem Postfach einen Umschlag vor. Nun, das sollte nichts Ungewöhnliches sein, dafür sind Postfächer ja da. Ein Atlan-Leser bat mich zwei der Hefte zu signieren, außerdem noch den Flyer – die Leseprobe des ersten Bandes von Uwe Anton. Schwierig wurde es bei seiner letzten Bitte: eine kleine Skizze mit Perry Rhodan Bezug. Puuh, da musste ich passen. Meine Zeichnungen haben sich seit der dritten Klasse nicht wesentlich verbessert. Eine Widmung sei aber auch noch okay, meinte er, und dem konnte ich dann entsprechen. Warum ich das erzähle? Ich finde es schön, seltsam, bezaubernd, befremdlich, eigenartig, erotisierend, aufregend und beängstigend – alles zugleich, wenn ich um ein Autogramm gebeten werde.

Drei Seelen leben in meiner Brust, wäre wohl ein passender Titel für diesen Eintrag. Drei, das sind die Presse-Rensmann, die Werbung für die Autorin Nicole Rensmann macht und dann gibt es natürlich noch die private Nicole.

Und so überfluten mich eben schon mal unterschiedliche Gefühle, die ich im Übrigen gar nicht missen möchte.

Hier im Memorial vermischen sich die Texte der drei Weiber (ich wollte erst Tussis schreiben, aber dann hätte sich Oliver Naujoks vermutlich bepinkelt vor Lachen und dafür wollte ich nicht verantwortlich sein.).

Nein, ich bin nicht schizophren… oder?Schizo

Wie war das noch bei der Schillerstraße: »Egal wie du dich drehst und wendest, der Arsch bleibt immer hinten.«

Apropos … Oliver erwähnte in seinem Block die Deutschen Charts und die Tatsache, dass die ersten fünf Plätze von deutschen Interpreten besetzt sind. Sarah Conner schmeiß ich in meiner Wertung mal raus. Aber meiner Meinung nach ist sie voll da: Die neue deutsche Welle und damit meine ich natürlich nicht den Song »Die perfekte Welle«, sondern die Präsenz und den Erfolg vieler deutscher Bands. Und bitte beachten: die FRAUEN sind da an der Spitze!

Genial finde ich die Tatsache, dass meine Kinder NENA heute so gerne hören wie ich, als ich noch jung, unerfahren, knackig und naja, ihr wisst schon, war.

Für NENA muss das doch ein 99 Luftballon – Erlebnis sein. So eine Karriere muss einer erst mal nachmachen. Respekt! Sie hat übrigens auch eine sehr schöne Kinder-CD mit ziemlich fetzigen Liedern gemacht, die lief vor Jahren bei uns den Tag lang rauf und runter – Extremohrwürmer.

Nach Nena, als ich noch jung … war, habe ich wahnsinnig gerne Marillion gehört, aber auch Kim Wilde, U2, Die Ärzte etc…. Und dann kam die Heavy Metal und Hard Rock – Phase. Unvorstellbar, oder?

Heute lausche ich gern – um zu der deutschen Musik zurückzukommen – (u.a.) dem Essener-Original Stoppok, weniger wegen seiner Stimme, denn die ist sicherlich nicht wirklich gewaltig, sondern weil seine Texte schräg sind. Eben keine soften Pop-Schnulzis. Auch mit der mittelalterlichen Band Schandmaul hat er Songs aufgenommen (z.B. »Scheiße am Schuh«). In einige Lieder könnte ihr auf seiner Homepage reinhören.

Sehr interessant übrigens der News-Eintrag auf Stoppoks-Webseite und warum er mit der neuen CD nicht in den Charts landet; nur aus dem Grund, weil die CD zu günstig ist.

Hallo?!

Letztendlich ist Musik aber auch nichts weiter als Geschmacksache und so wie die deutschen Autoren derzeit gefragt sind, ergeht es den deutschen Musikern eben auch.

Find ich gut!

Nebenbei wollte ich noch erwähnen: Das Schreiben ins Memorial macht mir Megaspaß – ich hoffe, ihr empfindet beim Lesen ähnlich!

Außerdem kann ich hier meine Smiley -Vorliebe ausleben.

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