Good work!

Da schreibe ich ein paar Zeilen über den aktuellen deutschen Literaturskandal und schon springt Marcel Feige darauf an. »Hast du Lust etwas für Mr. Fantastik darüber zu machen?«
In kurzzeitigem Verfall des Wahnsinns sagte ich ja. Erst dann wurde mir klar, zu was ich mich hatte hinreißen lassen. Nichts ist heikler als solche eine Story, auch wenn ich objektiv und von beiden Seiten daran gehen wollte. Und zudem sollte der Artikel ja schon vorgestern fertig sein. Ungünstig auch die Uhrzeit, meine Journalistenseele ruhte sich aus, die Mutterseele hatte Dienst. Das stellte sich als etwas verzwickt dar. Aber der Tag war ja noch lag genug. Gegen viertel vor zehn am gestrigen Abend sandte ich den Text an Marcel ab. Ich wusste nicht, ob er damit zufrieden sein würde, privat kommen wir gut miteinander aus, beruflich klaffen unsere Meinungen öfters auseinander. Diesmal meinte er allerdings »Good work!«
Den Artikel findet ihr auf der Startseite von Mr. Fantastik. (Anm. 2014 – Link existiert nicht mehr)

Mir blieb natürlich keine Zeit mehr an der Kurzgeschichte zu schreiben … Peter P. steht also nach wie vor dem Spiegel und bewundert sein Äußeres.

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