Englisch? Nein Danke!

Ganz so krass wie die Überschrift andeutet, meine ich es nicht.
Vor einigen Tagen wurde ich gefragt, warum ich manche Romane eigentlich nicht im Original lese und so dachte ich in der letzten Zeit öfters darüber nach. Spontan sage ich meist: Dafür bin ich zu ungeduldig. Mein Englisch reicht zum Übersetzen der Interviews für phantastisch!, aber das war es dann auch schon wieder. Wenn ich ein Buch lese und eine Vokabel nicht verstehe, wird sich das zwar aus dem Inhalt heraus ergeben, aber vermutlich suche ich dann doch im Dictionary nach und das ist zeitaufwändig. Natürlich weiß ich, dass ich mit dem Lesen der Originalausgaben meinen englischen Sprachschatz festigen und erweitern könnte, das halte ich sogar für sehr wichtig. Aber wenn ich kaum noch deutsche Bücher lese, wie soll ich dann meinen deutschen Sprachschatz bereichern? Und das ist für eine deutsche Autorin doch noch viel wichtiger, oder?
Nun gut, ich könnte ja die deutschen Autoren lese und die angloamerikanischen im Original, aber wenn ich mir meinen Lesestapel so anschaue: Brown, Koontz, King, Carroll, dazwischen Moers, Blazon, Eschbach, Marrak … Okay, denke ich weiter darüber nach, stehen im Endeffekt vermutlich mehr deutsche Schriftsteller an. Bleibt also doch meine Ausrede: Es ist mir zu mühselig, ich bin zu faul.
Wenigstens bin ich ehrlich!

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