Absagen, Weitermachen!

Die Kurzgeschichte, von der ich schon mehrfach erzählt habe und die längst nicht so aus den Fingerspitzen floss wie üblich, wurde nicht angenommen. Nun stürze ich aber nicht in ein tiefes Loch, denn ich weiß, dass die Auswahlkriterien sehr streng sind und meine Story keinesfalls die einzige ist, die abgelehnt wurde – im Gegenteil. Ich habe sie nun ein wenig überarbeitet und reiche sie bei einem anderen Projekt ein.

Schön ist es, dass nach wie vor Rezensionen zu »Azaretes Weg« eintrudeln. Obwohl ich mit dem Thema – mehr oder weniger – abgeschlossen habe, freue ich mich natürlich über positive Stimmen. (Wer nicht?!)
Heute entdeckte ich Ralf Königs Meinung. (Anm. 2014 – Link existiert nicht mehr.)

Ansonsten drückt mir der Regen aufs Gemüt, ich muss mich zum Tippen zwingen, was nicht unbedingt von viel Erfolg gekrönt ist. Aber auch das gehört zum Schreiben dazu. Wer glaubt, Autoren sitzen 365 Tage mit einem Lächeln vor der Tastur, der irrt. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass alle Schriftsteller rund um die Uhr NUR gerne arbeiten – meistens vielleicht ja – aber nicht immer.

Mich wundert der auffällige Perspektivenwechsel in „Rumo“. Niemand käme jedoch auf die Idee dies zu kritisieren. Die wechselnden Gedankenfolgen der einzelnen Charaktere gehören nun mal in die bizarre und oft brutale Märchenwelt eines Walter Moers. Rumo bekommt im Ürigen derzeit Zähne und unterhält sich mit Smeik…

3 Kommentare:

  1. Hi Pros!
    „Die Stadt der träumenden Bücher“ habe ich ja schon gelesen und war begeistert. „Käptn Blaubärs 13 1/2 Leben“ steht eh schon auf meinem Leseplan. „Ensel und Krete“ brauch ich auch noch. Aaaaaaaargh. Ich habe Moers ja erst vor Kurzem für mich entdeckt, aber da muss auf jeden Fall noch mehr her.
    Gruß, Nicole

  2. Hallo Gaby!
    Na, da bin ich ja beruhigt. Leider soll das Wetter auch nicht wirklich besser werden, tatsächlich heißt es bei uns, es soll noch mal schneien. Puuh.
    Trotzdem wünsche ich dir viel Erfolg bei der Überarbeitung – mit oder ohne Sonne!

  3. Hallo Nicole, Du hast völlig Recht: 365 Tage im Jahr lächelnd vor der Tastatur sitzen, geht nicht. Jedenfalls nicht bei mir. Ich habe z.B. gestern abend eine neue Short-Story geschrieben. Es floss nur so … und heute wollte ich sie überarbeiten und bekomme absolut nichts hin. Muss definitiv am Regen liegen 🙂

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