Lauf

Derzeit läuft es bei "Romanicus" so gut, dass ich nicht einmal Zeit (und Lust) finde einen längeren Memorial-Eintrag zu schreiben. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Ich habe sogar meinen Schreibtisch wegen des Romans umgeräumt und alles was ich für einen evtl. zweiten Teil von CIARA benötige, sowie ein Konzept für einen neuen Roman nach rechts gepackt (ins Off) und dort wo diese Unterlagen platziert waren, stapeln sich jetzt Exposee, Recherchematerialen etc. von und für "Romanicus". Nicht mal mein Mann durfte mich begrüßen."Du bist jetzt da, gut. Übernehme du, ich muss schreiben und die Bilder aus dem Kopf kriegen, die den Nachmittag über aufliefen." Seine Reaktion? Er lachte.

Kurz sei jedoch erwähnt: Heute bekam ich die SOL Nr. 38 mit einem sehr ausführlichen und langen Nachruf über Walter Ernsting, diversen Interviews, u.a. mit Michael Marcus Thurner.
Interessant fand ich die Überschrift zu dem Interview mit Uwe Anton: "Science Fiction Leser sind konservativ."

Ein Kommentar:

  1. Die Überschrift passt doch aber auch – ich denke da nur immer an den Aufschrei sobald das Thema Sex in der SF erwähnt wird, um Gotteswillen, da stürzt ja immer das ganze Universum ein. 😉
    SF-Leser sind halt an bestimmte Schemata ebenso gewöhnt wie der normale Leser von historischen Romanen, Western, Frauengrusel etc. pp. – und wenn man mal diese Muster bricht oder etwas macht, dass sich nicht einordenen lässt, dann ist das schon schwierig.
    Die SOL bedient darüberhinaus auch noch ein spezielles Publikum mit speziellen Ansprüchen. Nein, Perry-Leser sind nun nicht unbedingt konservativer als andere, aber durch die Serie halt noch stärker an gewisse Schemata gewöhnt als Leser von anderer SF-Literatur. Hmm, habe ich gerade Jehova gesagt? Egal. *g*
    Ad Astra

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