Vom Idealismus

Manchmal gibt es Situationen in denen ich zu gerne mit der Faust auf den Tisch hauen möchte, in der ich einmal sagen will, welchen Mist manche Damen und Herren verzapfen und welche Folgen das haben wird. Gleichzeitig frage ich mich dann, warum sie das nicht selbst sehen? Werden Menschen ab einer bestimmten beruflichen Position Betriebsblind? Lässt sich so auch die gescheiterte Politik aller Parteien begründen? Reihen sich da nicht auch die wirtschaftlichen Dummheiten der Manager an?
Warum streben Gesellschafter amerikanische Prinzipien an und schimpfen gleichzeitig über die Borniertheit der USA? Wieso funktioniert die »Andere-Ländere-andere-Sitten«- Regel nicht mehr? Wo bleibt die Akzeptanz? Und wo das Verständnis, dass Manches eben nicht so auf Dauer funktionieren kann, wie es in vielen Bereichen vollzogen wird?
Warum labern die oberen der Riege nur noch, anstatt Sinnvolles zu kreieren? Bröckelt die idealistische Einstellung im Laufe der Jahre und verliert sich schließlich beim Hinaufklettern der Karriereleiter?

Wenn ich jetzt ins Detail gehe, dann kann der Schuss nach hinten losgehen, also halte ich meine Finger still – noch befinde ich mich nicht in der Position Klartext zu reden. Ich frage mich nur, ob ich noch klar denken kann, nachdem ich die angestrebte Position erreicht habe?! Nur gut, dass ich dann zu diesem Datum zurückblättern, mich an meinen eigenen Idealismus und meine Ziele erinnern kann. Ich möchte nicht mit den Damen und Herren tauschen, deren Begeisterung für ihr persönliches Ziel während des Schweißtreibenden Aufstiegs verloren gegangen ist.
Allerdings hege ich noch die naive Hoffnung, dass Idealismus und Karriere miteinander vereinbar sind!

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