Was für ein Tag …

Nebel hüllt die Landschaft ein. Regen – so fein, dass er auf der Haut kaum spürbar ist und dennoch die eh schon feuchte Luft in ein beinah subtropisches Klima verwandelt – sprüht aus den Wolken. Es ist schwül. Träge hockt Annika in ihrem Netz, das mit den winzigen Regentropfen aussieht, als sei es mit einer Lichterkette geschmückt.
So wie unsere Gartenspinne hänge auch ich in den Seilen. Immerhin habe ich schon für nächsten Sonntag vorgearbeitet und einen Eintrag verfasst. Den gibt es aber – logisch – erst nächste Woche. Gestern habe ich an diversen Textstellen von »Romanicus« gefeilt. Gleich geht es weiter.
Als ich heute Morgen erwachte, kam mir eine Romanidee. Noch ist sie längst nicht ausgereift, es ist nur ein Gedanke, der über die nächsten Monate und vielleicht Jahre weitergesponnen werden muss – so wie einige andere Ideen, die noch auf Eis liegen. Bei dieser Sache nun dachte ich allerdings sofort: »Schön, aber wo ist das phantastische Element?«
Ein Geschichte fernab der Phantastik kann ich mir nur schwer vorstellen. Schließlich soll mir die Story schon beim Schreiben selbst Spaß bereiten, und – wäre sie nicht von mir – auch als Leser gefallen können. Science Fiction, Fantasy oder / und Horror mit diesem morgigen Funken zu verbinden, halte ich jedoch für durchaus zündend. Nur das wie muss ich mir noch überlegen.

Mach es wie die Gebrüder Grimm: Erzähl es weiter.

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