Es muss das Alter sein …

… oder es liegt am Wetter oder an zu wenig Schlaf. Ich weiß es nicht – Asche über mein Haupt, den restlichen Tag lang.
Wer hat noch vergeblich nach meiner Äußerung zum Thema Publikumspreis gesucht?
Niemand wird hier fündig geworden sein. Ich sag ja, es kann nur das Alter sein …
Wieso aber gaukelte mir mein Gehirn vor, ich hätte mich dazu schon einmal geäußert?

Michael Schmidt fragte mich in einem Interview für fantasyguide.de:

Der Roman wurde für den Deutschen Science Fiction Preis (DSFP) 2004 nominiert und in den Kategorien Roman national und Roman Debüt für den Deutschen Phantastik Preis (DPP) 2004. Welche Bedeutung haben diese Preise und welche Chancen rechnest du dir aus? Würdest du einen der Preise bevorzugen?

Woraufhin ich antwortete:

Eine schwere Frage. Ich freue mich über diese Nominierungen sehr. Zumal ich beim DSFP niemals damit gerechnet habe, überhaupt dort auf der Liste zu stehen. Ich habe ANAM CARA nie als SF-Roman angesehen. Natürlich sind Zukunftselemente vorhanden, aber mir selbst waren diese nicht wirklich bewusst. Genauso überraschten mich die Nominierungen des DPP, vor allem in zwei Kategorien. Doch anscheinend gibt es da draußen einige Menschen, die ich mit ANAM CARA erreichen konnte oder die meinen Weg, meine Art – was auch immer – ansprechend finden. Denn bei einem Publikumspreis wie der DPP zählt nicht immer nur das nominierte Werk an sich. Was wiederum aber nicht bedeutet (um das heiß diskutierte Thema aus dem Netz mal aufzugreifen), dass eine Auszeichnung welcher Art auch immer, verdient ist, wenn Nominierte verstärkt und beabsichtigt manipulieren. Es mag so Menschen geben (wobei ich vermute, dass die tatsächliche Zahl sehr niedrig ist), doch ich frage mich, wie sie ruhigen Gewissens einschlafen und stolz auf ihre Leistung und den Preis sein können.
Ich kann nicht sagen, welchen Preis ich bevorzugen würde, Publikumspreis oder Komitee? Beides hat seinen Reiz, beides ist etwas Besonderes auf seine Art.
Und Chancen? Nun beim DPP in der Kategorie Roman national werde ich gegen die Konkurrenz Andreas Eschbach, Markus Heitz und Thomas Finn keine Chance haben. Aber das ist okay und nur fair. In der Kategorie Debüt hoffe ich, gönne aber jedem den Preis. Was nun den DSFP betrifft: Ich kenne nicht die entscheidenden Kriterien, darum werde ich auch hier interessiert auf das Ergebnis warten.

Schon schlimm, wenn man nicht mehr weiß, was man wann und wo von sich gegeben hat.
Da mir Timo Kümmel mehrfach mailte, es wäre absolut Nichts zu finden, halte ich es für fair, ihn für seine Suche mit einem Buch zu belohnen – schließlich war es nicht seine Schuld, dass er nicht fündig geworden ist.
Wenn du, Timo, mir also deine Adresse schickst, geht CIARA die Tage an dich raus! Und: Bitte verzeiht einer alten Frau. Ich werde gleich Dienstag in die Apotheke gehen und mich mit Knoblauchpillen und TaiGinseng eindecken!

Mach es wie die Gebrüder Grimm: Erzähl es weiter.

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