Alles vor Augen

Heute lief es überraschend gut und im Geiste habe ich »Romanicus« bereits zu Ende geschrieben, nun muss ich die letzten Kapitel ausführlicher aufs Papier bringen, grob stehen sie schon dort. Gut, prinzipiell könnte ich aus dem letzten sogar ein zweites Buch machen, aber ich fasse mich erst einmal kurz. Meine Agentin hatte mir schon vor 50 Seiten gesagt: »So viel?«
Dabei sind es grad mal 250 Manuskriptseiten. Sehr wenig, wie ich finde – auch, wenn ich darüber nachdenke, wie lange ich schon daran arbeite. Gut, immer mit Unterbrechungen für die ein oder andere Kurzgeschichte, Artikel und Interviews, aber dennoch … es hat länger gedauert, als geplant Und noch bin ich ja nicht fertig, wer weiß, was mir noch kurzfristig einfällt. Ideen sind da noch einige, aber das wird nichts an der eigentlichen Story ändern. Und 1000 Seiten werden es dann auf jeden Fall nicht. Bei mir steigt eh eine Mischung aus Neid und Bewunderung auf, wenn ich lese wie schnell z.B. Kai Meyer seine Romane in den Rechner hackt.
Unfassbar. Aber gut, der Mann dürfte auch mehr Zeit haben, als ich.

Vielleicht, wenn alles klappt und nichts dazwischen kommt, werde ich an diesem Wochenende fertig. Dann gibt es allerdings noch mal eine sehr intensive Bearbeitungszeit.
Mal sehen wie ich morgen voran komme, denn ich hasse es, ein Buch zu Ende zu bringen, wenn mir die Charaktere so nah stehen, wie das jetzt der Fall ist. Und dann lass ich mich ablenken, um bloß nicht zum Ende zu kommen … 

5 Kommentare:

  1. Hallo Nicole,

    warum „So viel?“
    Unter 250 Seiten ist ein Roman doch kein richtiges Buch. Es sei denn du schreibst in Schriftgröße 8 bei voller Ausnutzung des Druckbereiches 😉

    Die Bewunderung für Kai Meyer teile ich uneingeschränkt.
    Immer wieder führt er mir in seinem Journal vor Augen, was ich doch für ein lahmer Schreiberling bin. *mal laut seufz*
    Und dann tröste ich mich mit denselben Worten wie du …

    Liebe Grüße und einen grandiosen Abschluss wünscht dir
    Monika

  2. 🙂 Jaja, am Wochenende auf jeden Fall… zumindest geht es weiter.

  3. Ich vermute mal, weil es eben ein Jugendbuch ist und eine dicke Schwarte dürfte von einer Newcomerin doch eher schwieriger zu vermitteln sein. Zu Beginn hatte ich noch mit rund 400 Seiten gerechnet, aber noch ist es ja auch nicht zu Ende und wie gesagt, ich fasse mich kurz. Ausschmücken kann ich später immer noch, kürzen auch. Und gestern dachte ich auch noch nicht, dass ich heute glauben könnte, übermorgen fertig zu werden.
    Außerdem habe ich nicht den Drang ein 500 Seiten Werk zu verfassen – zumindest noch nicht. Danke für die Wünsche, Nicole 🙂

  4. … ach so, und natürlich: *pompom schwenk* ;-))

  5. Go, Nicole, go! *cheerleadersprung*

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