Gelesen: »Colorado Kid« von Stephen King

… für Kingfans. Zumindest für den Fan, der wirklich jedes Werk von Stephen King gelesen hat und ein bisschen Lust hat zu spekulieren. "Colorado Kid" ist eine kleine Geschichte über einen ungeklärten Todesfall, erzählt von zwei alten Journalisten, die Stephanie – eine Volontärin – etwas beibringen möchten. Mehr nicht. Es gibt keine große Spannung, keine Erklärung am Ende des Buches, keine Auflösung des Falls, der sich um Colorado Kid dreht, ein Toter am Strand von Maine und dessen Spur die beiden Alten in jüngeren Jahren verfolgten. Klar ist aber, dass diese Story – und das betont King wiederholt – nichts für eine große Zeitung ist, sondern nur für die Kleinstadt-Presse sein darf und damit sagt er genau das aus, was ich eingangs erwähnte: Colardo Kid ist nichts für Jeden. Denn irgendwas scheint mit Colorado Kid zu sein, er kommt nicht von hier, da bin ich mir sicher, er stammt nicht allein aus der Zeit, die King in der Novelle beschreibt. Ein Zeitreisender, der irgendwas mit dem Dunklen Turm zu tun haben muss … nur was… das verschweigt Stephen King. Noch.

Mach es wie die Gebrüder Grimm: Erzähl es weiter.

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