Vogelgrippe gegen Influenza

Die Nachrichten sind voll mit Informationen über die Vogelgrippe.

Tote Wildvögel auf Rügen, Stallpflicht nun in ganz Deutschland.

Finden Sie tote Vögel bitte nicht anfassen, sondern die Feuerwehr anrufen, heißt es überall.

Vorsichtsmaßnamen begrüße ich. Ich halte es in allen Fällen für sinnvoller vorzubeugen, als eine, unter Umständen, folgenschwere Nachsorge zu betreiben.

Aber ist die Gefahr so groß, wie es von unterschiedlichen Stellen heißt oder ist alles nur Panik mache?

Was machen wir, wenn die Vogelgrippe auf die Hühner übergreift? Sollte es zur Tötung des Federviehs kommen, stehen auch Existenzen auf dem Spiel.

Was passiert, wenn ich aus Versehen den Vogelkot auf unserem Auto berühre? Kann ich mich dann anstecken? Darf ich noch Eier essen oder zum Backen verwenden?

Wer sagte noch „Der Virus ist der stärkste Feind des Menschen!“?

In Literatur und Film finden wir wiederholt die Ausrottung oder Dezimierung der Menschheit durch einen gefährlichen Virus. Es ist die Angst davor, die einen retten kann. Aber fühlen wir uns vielleicht doch alle zu sicher in unserem System? Ist es nicht doch so, dass wir meinen, uns könne nichts passieren?

Vermutlich ein folgenschwerer Glaube, vielleicht nicht heute, nicht morgen, aber möglicherweise eines Tages.

Bei all den Berichten über die Vogelgrippe, stelle ich mir jedoch auch die Frage: Was ist aus der Influenza geworden?

Darüber wurde doch jedes Jahr ausführlich berichtet. Gab es keine Grippetoten in diesem Jahr? Erkrankte niemand an Influenza A, B oder C? Zu Impfung wurde im Oktober vermehrt aufgerufen, um das Risiko einer gefährlichen Kreuzung zwischen dem Erreger der Vogelgrippe und dem der Influenza zu minimieren. Haben sich diesmal alle Menschen impfen lassen?

Eine Suche auf der Website des Robert Koch Instituts brachte mir auch keine Fakten und google spuckt auch nichts aus. Bei dem Suchwort „Influenza“ erscheint die Vogelgrippe und nur sehr selten Informationen über die für den Menschen derzeit nachweislich gefährlichere Grippe, die meist in den Monaten Januar bis März auftritt, gegen die ein, in den meisten Fällen wirkungsvoller, Impfstoff vorhanden ist.

Jaja, ich weiß, Impfwidersacher finden natürlich entsprechende Gegenargumente, völlig okay. Ich bin aber dafür und verspürte bis dato auch keine Nebenwirkungen.

Ein paar Informationen fand ich dann aber doch, wenn auch keine Zahlen:


Mach es wie die Gebrüder Grimm: Erzähl es weiter.

4 Kommentare:

  1. Die Medien schlachten eine „Seuche“ und überhaupt jedes Ereignis mit Freuden aus und somit muss jede Berichterstattung mit Vorsicht betrachtet werden.
    Meines Wissens nach, sollten auch keine Federn berührt werden und Kinder heben ja gerne mal eine schöne Feder im Park vom Boden auf. Und wenn Nutztiere befallenen werden, bleibt durchaus die Frage … wie sicher ist das Ei, das ja doch ziemlich intim aus dem Huhn rutscht? Und eine Ansteckungsgefahr besteht nicht, ist ja nicht ganz richtig. 1. haben sich schon Menschen angesteckt, auch wenn diese in direktem Kontakt mit Vögeln standen. Und 2. geht es hier eher darum gegen die Mutation, somit die Kreuzung zwischen der Influenza und der Vogelgrippe zu kämpfen. DANN bestünde eine Gefahr. Aber soweit muss es ja niemand kommen lassen. Jetzt wird geschimpft, würde nichts unternommen, wäre das Schreien hinterher noch größer.

  2. Das ist richtig und längst jedem klar, denke ich.

  3. Nic, die Vogelgrippe ist nur vom Tier auf Mensch übertragbar(auch durch Vogelkot,Federn,Kadaver…)!
    Zu einer gefährlichen zuspitzung würde es kommen wenn sich der Vogelgrippevirus mit dem Influenzavirus verbinden würde!
    Dieser mutierte Virenstamm wäre dann auch von Mensch zu Mensch übertragbar und ist extrem gefährlich und tödlich wenn nicht sofort behandelt wird!(Pandemiegefahr)

  4. Pingback: MVweblog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.