Der Tag

Gestern habe ich nur an der SF-Wettbewerbs-Story geschrieben.
Ich brauchte ein wenig Abstand von FIRNIS und der eine Tag hat bereits geholfen, so dass sich heute Morgen schon sehr früh durchstarten ließ. In der Story habe ich heute lediglich eine Idee eingeschrieben, die mir gestern Abend kam, als ich im Bett lag.

Natürlich könnte ich zur Ablenkung auch lesen, aber danach ist mir derzeit nicht, obwohl sich hier die ungelesenen Bücher stapeln, doch die Zeit kommt auch wieder und dann wird ein Buch nach dem anderen weggeputzt.

Auch könnte ich mich mit Mr. Zed (Rettungskreuzer Ikarus) beschäftigen, aber dafür bin ich wiederum noch zu sehr in FIRNIS drin. Mr. Zed muss also warten, bis ich FIRNIS beendet habe.

Kurzgeschichten lassen sich da besser einknüpfen und in diesem Jahr habe ich durchaus schon einige produziert, wobei die Kelter-Geschichten immer schnell von der Hand gehen.

Die oben erwähnte SF-Story bedarf eines spannenderen Plots und lässt sich nicht (im Idealfall) innerhalb eines Tages schreiben. Die Handlung ist allerdings so schräg, dass die Jury entweder darauf spuckt oder begeistert aufschreit. Ich reiche sie dennoch ein, egal was am Ende dabei herauskommen möge. Denn es macht Spaß sie zu schreiben und damit habe ich schon für mich gewonnen.

Heute wurde ich gefragt, ob meine Kreativität nicht unter der Hitze litt. Kann ich nicht behaupten, im Gegenteil. Ich steuere bei FIRNIS dem Ende entgegen, das ist seltsam. 220 Seiten und 300 sollen es in etwa werden. Und nebenbei habe ich doch mal wieder ein Interview für phantastisch! vorbereitet. Klaus Bollhoefener kam diesbezüglich heute Mittag auf mich zu, zwischenzeitlich sind die Fragen und das dazu gehörige Porträt fertig.

Nein, ich kann nicht behaupten, dass mich die Hitze in irgendeiner Form stört, zumindest nicht so lange ich an meinem Schreibtisch sitze.

Mach es wie die Gebrüder Grimm: Erzähl es weiter.

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