Die T-Com

Seit ein paar Tagen kann der von uns Angerufene nicht mehr unsere Telefonnummer sehen. Das hat den Vorteil, jeder nimmt ab, auch diejenigen, die keine Lust auf ein Gespräch mit uns haben (Hähähähä;-)). Es hat aber auch Nachteile, darum rief ich heute bei der Telekom an. Zunächst begrüßte mich eine freundliche Frauenstimme, die mich nach meinem Anliegen fragte, das ich deutlich nennen sollte. Es war lustig, wie sie im Laufe des Gesprächs mit »Mmh« oder »Ahja« reagierte, nur um dem Ganzen einen realen Flair zu verpassen. Auch die Stimmlage änderte sich. Wenn ich es mir recht überlege, hätte ich vielleicht versuchen sollen sie zur Weißglut zu bringen, ob sie dann auch wütend geworden wäre und den Hörer aufgeknallt hätte. Aber das besorgten ihre Kollegen, denn sie leitete mich an einen Berater weiter. Eine neue Stimme teilte mir mit, dass alle Plätze belegt seien, das Telefonat kostenlos wäre und ich bitte bei einem T-Punkt vorbeigehen möge.

Wie bitte?, dachte ich noch. Dann wurde die Verbindung beendet, das Besetzzeichen ertönte.

Ich versuchte es über das Internet. Die Kontaktmaske füllte ich ordnungsgemäß aus, erklärte mein simples Anliegen, klickte auf senden … und … genau … die nächste Seite konnte nicht angezeigt werden. Im Browser ging ich einen Schritt zurück, alle Daten gelöscht. Kurz vor einem Schreikrampf suchte ich auf der Seite, fand eine E-Mail-Adresse, die ich verwendete, und trug meine Bitte ein weiteres Mal vor. Bisher erhielt ich nur eine computergenerierte Antwort, meine Mail sei angekommen … boah … wo soll das noch hinführen?!

4 Kommentare:

  1. Mit solchen Geschichten könnten wir Bücher füllen. Ich erhielt aber noch eine neue Emailadresse, die da lautet, für alle, die sie dringend benötigen:
    info@t-com.net
    Von dort bekam ich umgehend eine freundliche Antwort mit der Bitte, um weitere Daten, die sandte ich zurück. Eben trudelte die E-Mail ein, dass der Auftrag bearbeitet wird. Das alles heute, an einem Tag. Na bitte, es geht doch! Fünf graue Haare und einen schmerzenden Fuß (Rumpelstilzchen lässt grüßen), zwei ausgebissene Zähne, aber sonst … alles im grünen Bereich. 😉

  2. Muahahahahhahahaa!!!!!!
    Hach ich kenn das… 😀

    Vor zwei Wochen folgender Fall:
    Eigentlich wollte ich einen kleinen Zusatzservice kündigen und damit die anfallenden 1 EUR jedem Monat sparen. Den Service brauche ich nur temporär und hatte ihn vor ein paar Monaten im T-Punkt drei Häuser weiter draufschalten lassen.

    Also in der Mittagspause ab zum T-Punkt…
    Dort erzählte man mir, das ginge hier nicht, das gehe nur schriftlich.
    Meinte ich, man solle mir bitte kurz was zum Schreiben reichen, das besorge ich gleich hier.

    „Beraterin“ ging weg – kam kurz darauf wieder
    Ja das geht nicht, ich muss das Telefonisch machen. Meine Bitte, das doch gleich von hier aus für mich zu machen „sie haben da doch bestimmt ne »schnelle Nummer« für sowas“ wurde abgelehnt auf auf Rückfrage hab ich dann widerwillig die u.G. allseits beliebte Nummer genannt bekommen 😉

    Also ans Telefon.
    Hier erlebte ich dann das Desaster, das Nicole schon wunderbar beschrieben hatte. Minutenlanges Daten einsprechen (eintippen geht nicht, weil man ja keine Nummern nennt, sondern „Beratung“, „Tarife“, usw sprechen muss). Dann kurz warten, klingeln, neue Warteschleife und dann – schwupps – Abwurf.
    Dieser Vorgang dauerte ca. 1.5 Minuten – und ich habe ihn an diesem Nachmittag ca. 20x wiederholt…
    Irgendwann nuschelte ich scheints auch, denn der nette Humanroboter am anderen Ende der Leitung erwählte mir, dass er keine Ahnung hätte was ich will und verband mich mit einem Berater – und der (oh Wunder!) hob tatsätlich nach einen Tuten ab!
    Thema erklärt, gar kein Problem – Nummer, Name, Adresse genannt – alles super. Doch dann brauchte man plötzlich meine Kundennummer und meine letzte Rechnungsnummer… Ich musste mich ja authentifizieren, denn ich könne ja auch „mein böser Nachbar“ sein, der mir böses wolle.
    Konnte ich hier vom Büro aus nicht, deswegen wurde ich unverrichteter Dinge wieder aus dem Gespräch entfernt.

    Also Rechnung von Zuhause besorgt und am Abend weiterversucht.
    Oben genannte Warteschleife inkl. Rauswurf wieder ca. 20x mitgemacht und zwischen drin oftmals erfolglos den „Nuscheltrick“ versucht (klinglte dann Minutenlang ins Leere, bevor der Abwurf kam). Zwischendurch wurde noch 2x von einer Sachbearbeiterin meine Nummer und mein Anliegen aufgenommen, da gerade alle Berater telefonierten und ich umgehend zurückgerufen werden sollte (bis heute, über 2 Wochen später, nichts passiert).

    Irgendwann gelangte ich dann doch per Nuscheltrick an einen Berater, der mein Anliegen sofort und freundlich erledigte. Und das übrigens OHNE Rechnungs- oder Kundennummer (Zitat: „Wozu sollte ich die brauchen? Sie wollen ja nur einen Service abbestellen und nicht bestellen und damit Kosten verursachen!“ Lustig übrigens, beim ANmelden und damit Kosten verursachen, musste ich nur meine Nummer nennen und zu meinem Namen „jaja…“ sagen. 😉

  3. So, und was bekomme ich nun heute morgen, eine Antwort auf meine E-Mail, die da lautet:

    Bitte wenden Sie sich direkt an eine der folgenden Rufnummern. Als Privatkunde erreichen Sie die Hotline für Verkauf, Beratung, Aufträge unter folgenden Rufnummern:

    Tel.: 0800 33 01000

    *Haare raufe und vor Wut im Kreis tanze*
    Beginnen wir also von vorne: Seit ein paar Tagen kann der von uns ….

  4. Ah, ein Mitleidender… nun, die Schimpfworte behalte ich dennoch für mich, wer weiß, wofür ich sie noch verwenden kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.