Literaturagentenmord im Tatort

Eigentlich gehört das Leipziger Tatort Team nicht zu meinen Lieblingskomissaren, aber ab und an gibt es auch dort ein paar nette Sprüche, so auch gestern. Das war aber nicht der Grund, warum ich diesmal die Folge »Racheengel« sehen wollte. 

Es entwickelt sich eine spannende, gar nicht so weit hergeholte Story um eine Autorin, die noch niemand gesehen hat. Doch Fans und Presse fordern das Gesicht des Phantoms, zumal die erfolgreiche Serie um einen dunklen Engel, der Kriminalfälle löst, von der Autorin aus beendet werden soll das Idol vieler Leser töten möchte. Die Autorin will weiter im Hintergrund bleiben, ihre Agentin gibt sich somit als Mimi Blaze aus. Doch diese Lüge bezahlt sie mit dem Tod. 

Ein Polizist wird als Mörder verdächtigt, seine junge, schüchterne Kollegin entwickelt sich zu einer Undercover-Agentin, die fortan ins Lebensgefahr schwebt und viele Verdächtige tanzen mit dem »Racheengel« durch die Handlung. 

Der Grund, warum der Autorin nach dem Leben getrachtet wird, ist ein simpler, aber erschreckender:

Mimi Blaze arbeitete vor ihrem Erfolg bei einem Kleinverlag. Viele, so sagt sie, grottenschlechte Manuskripte hat sie dort zu lesen bekommen, doch eins hat sie sofort fasziniert. Es war schlecht geschrieben, aber die Idee war einmalig. Sie hat einige Jahre gewartet, bis sie die Idee zu ihrer machte und damit große Erfolge feierte. 

Der Mörder entpuppt sich schließlich als Urheber der Idee – zehn Jahre hatte er nach der Lektorin, die einst seine Idee klaute, gesucht, um sie zu ermorden. 

So kann es Ideendieben also an den Kragen gehen … im Tatort.

 

 

 

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