Vampire

Vampire sind in. Das wissen wir nicht erst seit Buffy. „The Vampyr“ von John Polidori gilt als die erste Vampirgeschichte, erschienen weit vor Bram Stokers „Dracula“. Doch schon vorher wurde über die Untoten spekuliert, denn die Historie des Vampirs ist eng verknüpft mit dem Glauben und der Unwissenheit der Menschen vor Jahrhunderten.

Kester Schlenz beleuchtet das Phänomen bei stern.de, allerdings sehr oberflächlich.

Aufgezählt werden die üblichen Verdächtigen, wie Wolfgang Hohlbein, Sergej Lukanienko oder Stephenie Meyer. Zudem wird eine fünfbändige Vampirsaga von Charlie Huston vorgestellt. Doch es fehlen unzählige Romane aus dem Sektor, so zum Beispiel »Vampyr« (Ueberreuter) von Brigitte Melzer, die Reihe »Vampir-Gothic« (Romantruhe) von Martin Kay oder natürlich »Ciara« (Festa) von meiner Wenigkeit. Auch Markus Heitz preist seinen neuen Roman an, in dem eine Vampirin – wie bei den oben erwähnten Romanen – ihr Unwesen treibt: »Kinder des Judas« erscheint beim Knaur Verlag im Herbst 2007.

Aber da wäre auch noch »Der Historiker« von Elizabeth Kostova, Brian Lumleys »Necroscope«, »Vampire bevorzugt« von Charlaine Harris, Anne Rice mit ihren Vampirromane und hundert andere, die hier nicht alle aufgezählt werden können.

Der Vampir ist nichts weiter als eine Person, die ein oftmals düsteres Abenteuer erlebt und dem meist in unterschiedlichster Form nach Blut gelüstet. Immer Detektive mit Hut, Zigarette im Mundwinkel und einem Glas gefüllt mit Whisky wäre auf Dauer doch langweilig!

Aber ich muss zugeben, dass auch ich schon beim Auftrag zu »Ciara« der Meinung war, dass das Thema Vampir bis zum letzten Tropfen ziemlich ausgesaugt ist. Somit habe ich eine Vampirin der etwas anderen Art geschaffen. Doch andere Autoren dachten und denken längst genauso wie ich damals! Und so bleibt das Thema interessant, zumindest für denjenigen, der Lust auf Neues, gemixt mit Altbewährten, hat.

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