Ärgernisse

Heute habe ich mich geärgert über einen Ebayer der tatsächlich 20 Euro Porto angibt, obwohl 3,90 gereicht hätten und mir dann noch sagt, ich müsse ja nicht kaufen – mach ich auch nicht.

Heute habe ich mir zudem mehrmals an die Stirn geklopft, weil ich amazon nicht verstehe.

Schon gestern bekam ich eine E-Mail, bei der ich zunächst an SPAM dachte. Eine Nachfrage über die amazon-Partnerwebsite brachte mir dann Klarheit, zumindest was die SPAM-Sache betraf. Die Mail war echt. Verstanden habe ich sie aber nicht und auch nicht die Mail, die mich heute erreichte, in der mir vorgeworfen wird, dass ich den Namen amazon oder ähnliches wie amzaon und weitere Abwandlungen in Suchmaschinen registriert haben soll.

Ein Hinweis auf die Richtlinien lässt das Fragezeichen in dreifacher Größe anschwellen. Mein Kopf schmerzt.

„Der Partner ist zudem nicht berechtigt, * Fremdwerbung in Zusammenhang mit unserer Seite zubringen (z.B. durch Frames oder Pop-up) oder Dritte dazu zu veranlassen. *Bestimmte Stichworte, Suchworte oder so genannte Keywords und ähnliche Begriffe zu kaufen oder zu registrieren oder dies zu versuchen, die das Wort „Amazon“ oder Abwandlungen davon beinhalten (z.B. „Amazone“, amaozn“, etc), um diese bei Suchmaschinen, Portalen und anderen Dienstleistern zu verwenden.“

Was soll ich gemacht? Was? Wieso? Mein Name ist nicht Hase und ich weiß auch nicht Bescheid. Mein Name ist Rensmann und ich habe keine Ahnung.

Was? Ich habe gar nichts registrieren lassen und verwende auch keine Begriffe in Frames oder Po ups – nicht, dass ich wüsste.

Klar, der Name Amazone wird wohl schon mal gefallen sein, aber sorry, die Amazone war vor amazon da und das kann ja wohl auch nicht gemeint sein, oder darf ich neuerdings nicht mehr darauf hinweisen, dass ich Bücher bei amazon gekauft habe oder dieses oder jenes Buch bei amazon bezogen werden darf?

Wenn dem so sein soll, dann Gute Nacht Online-Buchhandlung, dessen erster Buchstaben mit dem anfängt der vor dem großen B steht oder dessen Name nicht genannt werden darf. Pssst….

Verlinkt wird in diesem Bericht übrigens nichts mehr, vielleicht ist das auch schon zu viel des Guten.

Wie dem auch sei: Ich weiß nicht, was amazon von mir will und warte gespannt auf die nächste Antwort, die mich der Wahrheit hoffentlich näher bringt.

4 Kommentare:

  1. Hallo Evchen!
    Ja, das ist sehr ärgerlich. Da wollte wohl der Verkäufer noch mal kräftig Gewinn machen. Nun, man kann es als Verkäufer nur besser machen und die tatsächlichen Kosten nehmen.
    Gruß, Nicole

  2. Ich gebe die völlig Recht .Ich habe gestern bei E-bay ein Bekleidungspaket für Kinder für 1,50 ersteigert.Es standen keine Versandkosten dabei.Als die auktion vorbei war kam plötzlich ein Zahlungshinweis,daß der Verkäufer 9,70 unversicherte Versandkosten will.Das ist doch eine Unverschämtheit.Das ist Versandkostenwucher.Das wird jetzt bei E-bay anscheinend Mode.Das Paket kann man locker für 6,90 versichert abschicken.Was kann man dagegen tun?Ich werde vom Kau zurücktreten.So langsam macht E-bayen keinen Spaß mehr.mfgevchen

  3. Hallo Martin! Danke für deine Ausführungen.
    Das ist aber – zumindest bei ebay – eine sehr unzulässige Verkaufspraxis und eine, die ich weder unterstützen, noch selbst so durchführen würde – nicht nur bei ebay. 🙂

  4. Was Amazon betrifft, kann ich dazu nix sagen. Was die erhöhte Portoforderung betrifft schon.

    Seit einiger Zeit gucken sich Ebay-Verkäufer ganz einfach Geschäftsgehabe aus dem Transportgewerbe an. Beim Kampf um die Kunden ist es usus, die eigentlichen Preise für die Dienstleistung (oder das Produkt) möglichst gering zu halten, sich dann aber dumm und dusselig über die Nebenkosten zu verdienen.

    So bekommst du beispielsweise einen Container nach Shanghai fast umsonst hingeschippert, der Treibstoffzuschlag ist dann aber vier bis fünfmal höher als die eigentliche Fracht.

    Ich weiß jetzt nicht, wie teuer dein Produkt bei Ebay war, aber gerade bei Kleinteilen im Bereich Handy und Akkus oder Kabel werden mit der Sofort-Kaufen-Option Produkte für 1 Euro angeboten und dann fallen Portogebühren von 4,90 bis 10 Euro an. Natürlich bezahlt niemand 10 Euro Porto, aber an 1 Euro Produktgebühr kann niemand mehr Geld verdienen, also muss der Verkäufer die Nebenkosten in die Höhe treiben, damit sich für ihn das Einstellen der Ware überhaupt noch rentiert.

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