Tatort Schreibtisch

Heute berichte ich einmal nicht ausschließlich, woran ich arbeite, sondern was auf meinem Schreibtisch zurzeit rumliegt. Das ändert sich natürlich beinahe täglich.

Aber aktuell sieht es so aus: 

Mein Märchen, das schon einen Titel hat, der nicht verraten wird, wächst langsam. Es macht Spaß daran zu arbeiten und nur darum geht es mir in diesem Punkt. Dafür liegt hier eine dünne Mappe mit Notizen. 

In einem anderen Schnellhefter liegt der Ablauf der Lesung am 14.09., sowie verschiedene Infos für den Abend, ferner »Firnis« – meine Vorleseausgabe, die kein Mensch mehr kaufen würde. Denn darin kleben weiße und gelbe Zettel auf denen Anfang oder Ende steht, Hinweis auf den Musikeinsatz von Herrn Gier oder auf denen ich mir Stichpunkte notiert habe, wann ich eine kurze Erklärung ans Publikum abgeben muss bzw. möchte.

Außerdem habe ich mit Bleistift im Text sehr viele Anmerkungen gemacht: hier ein Wort gestrichen, ein weiteres dazu geschrieben, Ausrufezeichen bei einem Wort gesetzt, bei dem ich mich beim Üben häufiger verhaspelt habe. Auch einige Stellen der wörtlichen Rede habe ich fürs Vorlesen gestrichen. 

Auf dem Buch liegt mein Adressbuch.

Daneben liegt »Vampyr – Die Jägerin« von Brigitte Melzer. 
Links und rechts direkt neben mir liegen zwei Blöcke, auf denen ich mir die Inhalte der Telefonate notiere oder „Was ich den oder den unbedingt noch mal fragen wollte!“ aufschreibe. Dazu natürlich Kugelschreiber und Bleistift. 

Was steht hier noch? 

Natürlich eine Kerze, eine kleine geöffnete Truhe, in der ich große und kleine Mineralien gelegt habe: Rosenquarz, Tigerauge, Amethyst und viele mehr.

Tempos – immer wichtig. Wasserglas und Wasserflasche. Zink und Selentabletten – wichtig für die verkorkste Schilddrüse. 

Hinter mir liegen noch ein paar Stapel Bücher: Sachliteratur zum Thema historisches Bergisches Land. Das hat nichts zu sagen, die Bücher liegen noch vom WDR-Dreh da. Ich wollte sie noch nicht wegräumen – wer weiß, wofür sie noch gut sind. 

Naja und dann steht natürlich der Bildschirm, die Tastatur, die Maus und der Drucker in unmittelbarer Reichweite – alles andere wäre auch sinnlos. 

Soweit mein Schreibtisch heute!

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