Kulturschock

Nachdem ich Samstag eine Stunde im Buchladen gesessen habe, lauschte ich am Abend noch 1 ½ Stunden den verschiedenen Chören (mein Sohn geht in den Kinderchor) und den durchaus stimmigen Blechbläsern. Der Chorleiter hat auch die anwesenden Kirchgänger und Zuhörer unter seine dirigierenden Fittiche genommen. Mitsingen war angesagt und zwar im Kanon – was noch zu bewältigen war. Schwierig wurde es dann bei »Es ist ein Ros entsprungen«, dass nicht nur im Kanon gesunden werden sollte, einzelne Gruppen mussten mit Unterstimme singen. Wir waren alle etwas überfordert – es war aber lustig. Und so meinte der Chorleiter am Ende dieses gemeinsamen Liedes zu unserer Erheiterung: »Dieses Experiment muss auch mal erlaubt sein.« Das traditionelle Qempas-Singen fand zum 29. Mal statt und endete mit Kerzenschein und Gesang.

Gestern waren wir im Theater. »Ronja Räubertochter« dürfte als Buch von Astrid Lindgren nicht unbekannt sein. Auch die Verfilmung dieser Geschichte war sehenswert. Das Theaterstück basiert ebenfalls darauf und wird vom Landestheater Neuss im Remscheider Theo-Otto-Theater präsentiert und für Kinder ab 6 Jahren angekündigt. Und ich würde sagen, dass diesmal auch kleinere Kinder ihren Spaß daran gehabt hätten. Es war nett, mehr aber auch nicht. Der Ton ließ etwas zu wünschen übrig, sodass der Gesang und das Genuschel der Erdmännchen (die im Buch eine andere Bezeichnung hatten, mir fällt sie aber nicht mehr ein) kaum zu verstehen waren. Die Kostüme der »Erdmännchen« und der Fledermäuse waren jedoch sehenswert. Ronja war ziemlich albern und hatte eine wirklich schräge Lache.

Diesmal handelte es sich in der Tat um ein Theaterstück für Kinder und das war der Präsentation auch anzumerken. Aber die Kinder hatten Spaß und darum ging es ja schließlich.


2 Kommentare:

  1. Moin Nicole.

    Du meintest sicher „Ronja Räubertochter“ oder nicht?

  2. In der Tat, die meinte ich … und somit habe ich mal schnell „und die“ rausgenommen. Schön, dass du immer so gut aufpasst!

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