Gesehen: »Jim Henson´s The Storyteller – Griechische Sagen«

Storyteller - Griechische MythenWährend ich »Jim Henson´s The Storyteller«, das Original, bestehend aus 9 Folgen schon mehrfach gesehen habe, waren die Griechischen Mythen neu für mich. Ich stutze schon darüber, dass  nur vier Folgen waren von dieser »2.Staffel« gedreht wurden. Schnell wurde mir jedoch klar, warum das Publikum nicht mehr davon verlangte. Der Erzähler, verkörpert von Michael Gambon, wirkte eher wie ein zwielichtiger Grabräuber und besaß weder den Charme eines John Hurt, noch die mystische Art eines Geschichtenerzählers. Sein Hund, dem Brian Henson im Original die Stimme verlieh, stellte ein Welpe dar; das Niedliche, das einem Hundebaby anhaften sollte, fehlte ihm aber völlig. Die deutschen Synchronstimmen dieser beiden wichtigen Gestalten waren schlichtweg grauenvoll. Als sie zu sprechen begannen, beschloss ich mir die Folgen im Anschluss noch im Original anzusehen, verwarf dieses Vorhaben aber schnell. 

Jim Henson soll an diesem »Storyteller« zwar mitgewirkt haben, aber seine Seele findet sich darin nicht wieder. Die Geschichten sind eher lieblos erzählt, die Übergänge zwischen dem Erzählen und der erzählten und dargestellten Geschichte – wie sie in »Jim Henson´s The Storyteller« immer wieder hervorgehoben und gelobt werden – sind  in dieser 2 Staffel kaum vorhanden. Es fehlen der mystische Zauber, die Stimme eines wahren Geschichtenerzählers und die märchenhafte Atmosphäre.

Die Folgen stammen aus dem Jahre 1990. Da Jim Henson im Mai 1990 starb, liegt die Vermutung nahe, dass er hier nur seinen Namen und seine Puppen gegeben hat. 

Fazit: Enttäuschende Fortsetzung.

 

Rezension zu »Jim Henson´s The Storyteller« 

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