Stöckchen geklaut

Von Stöckchen, die sich Blogger hin- und herwerfen, habe ich schon gelesen, aber ich hatte bisher nicht das Vergnügen. Nun erzählt Oliver Naujoks (Blog existiert nicht mehr, 2014), das Stöckchen auch geklaut werden dürfen. Mmh… klauen? Das darf man doch gar nicht. Aber gut, er hats gemacht, er wird wohl wissen was er darf oder nicht, also habe ich ihm das Stöckchen geklaut. War auch nicht schwer. Ein paar Schläge gegen den Hinterkopf, zwei Haken und ein Frontkick… schon hatte ich mein Stöckchen! 😉 Nein, ich habe es natürlich ganz ohne Gewalt bekommen.

Es ist ein Literarisches Stöckchen. Also fange ich mal an:

Gebunden oder Taschenbuch?

Wenn ich die Wahl habe, wähle ich lieber das Hardcover. Aber es gibt viele Autoren, die ich lesen möchte, deren Bücher aber nur als Taschenbuch erscheinen, oder – wie bei Dean Koontz –  mal als Taschenbuch, mal als Hardcover herauskommen, da ist es mir dann egal, auch wenn es im Bücherregal natürlich nicht so schick aussieht.

Amazon oder Buchhandel?

Asche über mein Haupt, aber auch wenn ich mich in manchen Punkten über amazon ärgere, es ist und bleibt die einfachste Art und Weise Bücher oder DVDs zu bestellen. Darum: amazon.

Lesezeichen oder Eselsohr?

Eselsohr? Ich bin Vegetarier und Tierliebhaber, ich lege mir doch kein abgeschnittenes Eselsohr ins Buch. Das Blut versaut mir doch die Seite.

Und nein, ich würde es nicht wagen, einen Knick in die Seite zu machen, damit ich weiß, wo ich weiter lesen muss. Also Lesezeichen – und davon habe ich sehr viele! Seeeeeeeeeeeeeehr viele.

Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?

Das hängt vom Genre ab. Sachbücher sind nach Themen und Größe geordnet, da es seltsam aussieht, wenn ein kleines Taschenbuch zwischen zwei übergroßen Hardcovern steht.

Die Romane sind nach Autor geordnet. Aber es gibt natürlich die Specials. Das sind Regale in denen die Bücher EINES Autors stehen, wie z.B. Bei Stephen King, Dean Koontz oder Dan Simmons.

Auch Walter Moers, Otfried Preußler, Chris van Allsburg oder Patrick Süßkind haben bei mir die Ehre einen eigenen Platz im Regal und mischen sich somit nicht unter das „normale“ Buchvolk.

Behalten, wegwerfen oder verkaufen? Wegwerfen? Hallo? Niemals. Also Behalten. Aber manchmal sortiere ich aus und verkaufe Bücher, die ich noch nie gelesen habe und auch nie lesen werde – Bücher eben, die ich geschenkt bekommen habe und erst einmal – vielleicht für später – behalten habe. Kürzlich kamen so – mit vielen Büchern der Kinder – drei Kartons zustande, die wir dann einem guten Zweck zur Verfügung stellten.

Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?

Schon wieder wegwerfen? Sicher nicht!

Mit Schutzumschlag lesen oder ohne? Meistens lese ich ohne. Der Schutzumschlag liegt dann im Regal – als Platzhalter.

Kurzgeschichte oder Roman?

Ich bevorzuge den Roman, lese aber auch gerne ab und an Kurzgeschichtenbände.

Harry Potter oder Lemony Snicket?

Muss ich das beantworten?

Aufhören wenn man müde ist oder wenn das Kapitel zu Ende ist?

Kommt auf das Kapitel an. Wenn mich eine schlagartige Müdigkeit überfallt und das Kapitel geht noch 20 Seiten, höre ich lieber auf, als dass ich am nächsten Tag nicht mehr weiß, um was es ging oder sogar über dem Buch einschlafe, Seiten umknicke oder darauf sabbere. Nein. Dann höre ich lieber frühzeitig auf, auch schon mal mitten im Kapitel.

Kaufen oder leihen?

Leihen find ich doof! Kaufen. Und alles was ich lese oder gelesen habe, wird auch behalten. Immer!

Neu oder gebraucht?

Da ich antiquarische Bücher sammle, dürfen sie natürlich auch gebraucht sein. Bei aktuellen Romanen kaufe ich auch gerne schon mal gebraucht, dann muss der Zustand aber gut sein.

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?

Das ist unterschiedlich. Ich lasse mir gerne ein Buch von Leuten empfehlen, deren Geschmack ich kenne und teile. Genauso gut bin ich schon durch eine Buchbeschreibung des Verlags auf gute Bücher gestoßen. Jonathan Carroll habe ich entdeckt, als ich mich für das Interview mit ihm vorbereitete. Auch das kommt vor.

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?

Kommt darauf an. Es gibt Geschichten, da passt ein geschlossenes Ende besser, als ein Cliffhanger und umgekehrt.

Morgens, mittags oder nachts lesen?

Nachts eher nicht. Ansonsten ist mir jede Tageszeit recht.

Einzelband oder Serie?

Einzelband. Ich bin kein Freund von Serien.

Lieblingsserie?

Da ich nur wenige gelesen habe, kann ich hier leider keine nennen.

Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?

Ich wage zu bezweifeln, dass es ein Lieblingsbuch gibt, von dem noch nie jemand gehört hat, es sei denn, es wäre noch nicht veröffentlicht oder sogar noch nicht mal geschrieben. Aber in dem Moment, in dem ein Buch von einem Verlag angenommen und gedruckt wird, haben auf jeden Fall schon mehr Leute als der Autor davon gehört und gelesen.

Also müsste ich eins meiner eigenen Bücher nennen, find ich aber doof. Von daher … werfe ich die Frage einfach mal zurück.

Buch, das dich am meisten beeinflusst hat?

Das ist schwer. Es sind eher Passagen in unterschiedlichen Büchern, weise Aussagen, interessante Gründe, die mich beeinflusst oder besser zum Nachdenken gebracht haben.

Welches Buch liest du gegenwärtig? ´

Stephen King »Sunset«.

Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?

Da kann ich explizit keines benennen, denn es gibt so viele gute Bücher, die mich auf unterschiedlicher Ebene fasziniert haben. Ein paar davon sind sicherlich: »The Stand« von Stephen King, »Es« von Stephen King, »Das Parfum« von Patrick Süßkind. »Die Stadt der träumenden Bücher« von Walter Moers oder auch »Krabat« von Otfried Preußler.

Lieblingsautoren?

Lieblingsautoren sind die, deren Bücher ich alle besitze und mir jedes Neues sofort kaufen würde. Da gibt es einige:

Stephen King, Dean Koontz, Jonathan Carroll, Walter Moers, Patrick Süßkind, Chris van Allsburg.

Und nun werfe ich das Stöckchen gerne weiter. Wer fängt es auf?

2 Kommentare:

  1. Ich habe deinen Blog aber immer gerne gelesen. Und hätte ich auch, wenn er noch wäre.

  2. Ich nicht, hab ja kein Blog mehr. Hätte aber, wenn ich noch eins hätte. Aber ich könnte eigentlich auch drauf verzichten, denn ich könnte, würde ich denn und hätte ich noch eins, bei fast allem einen Verweis auf Fraa Oli oder Suur Nic anbringen, denn wir sind häufig einer Meinung. Schluss mit Stuss.

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