Gelesen: »Wolfsgier« von Brigitte Melzer

Cover: WolfsgierNach dem Tod von Emmas Mutter brachte ihr Vater sie zur Tante nach London. Gründe kennt sie nicht. Der Kontakt zu ihm und ihrem Geliebten Gabriel reißt jäh ab. In London wird sie mehr und mehr von grausamen Albträumen heimgesucht. Die Tante weiß sich keinen anderen Rat, als sie in eine psychiatrische Anstalt zu stecken. Aber dort geht es nicht fürsorglich her. Vielmehr besteht diese Anstalt im Jahre 1886 nur, damit die Betreiber einen Batzen Geld erhalten. Die Menschen dort werden in Kerker gesteckt und unter Drogen gesetzt. Als Emma von ihrer Tante besucht wird, fliegt der Schwindel nicht auf – denn Emma erhält schicke Kleider und Drohungen sollen sie mundtot machen. Emma weiß sich nur einen Rat – flüchten. Dies gelingt ihr mit viel Überlebenswillen und Kampfgeist. Sie findet den Weg zu ihrer alten Heimat zurück, besucht ihren Vater, die Menschen, die ihr damals wichtig waren und erschrickt über das grausame Schicksal, das dem Dorf und vielen Menschen dort widerfahren ist. Eine böse Bestie sucht die Bewohner heim und fordert wiederholt Opfer.

Die Tante setzt einen Ermittler auf Emma an, denn ihr Wohlergehen ist ihr wichtig.

Parallel und unabhängig voneinander kommen Emma und der Detektiv hinter das Geheimnis der Bestie und dabei geraten alle in tödliche Gefahr.

Mit »Wolfsgier« legt Brigitte Melzer wieder einen spannenden, romantischen und diesmal sehr verzwickten Roman vor. Und das Ende ist der absolute Knüller, das den Leser Aufschreien lässt.

Viel Spaß dabei!


 

Brigitte Melzer
Wolfsgier
Ueberreuter Verlag, Januar 2009
Paperback, 365 Seiten
ISBN 9783800054473
14,95 €

 

Webtipps:

www.brigitte-melzer.de


© Cover: Ueberreuter Verlag

© Text: Nicole Rensmann

Ein Kommentar:

  1. Hört sich ja sehr viel verspechend an!
    *Erste Seite aufschlag*

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