Ein Brief an den Frühling

Lieber Herr Frühling,

ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber ich glaube, nein ich weiß es, ich spüre es tief in mir drin: Ich vermisse Sie! Ich sehne mich nach der Wärme, die Sie der Sonne entlocken. Ich vermisse die bunten Blumen, die der Sonne ihre Gesichter entgegenrecken – wie gerne möchte ich es Ihnen nacheifern.

Ich vermisse den Geruch von Gras und das Vogelgezwitscher, das noch immer vom Schnee erstickt wird.

Die gefütterten Jacken, Mützen, Schals, Stirnbänder, dicke Strumpfhosen und Handschuhe habe ich satt. Viel lieber möchte ich spüren, wie die Sonnenstrahlen meine nackte Haut kitzeln.

Bitte, lieber Herr Frühling, kommen Sie zurück. Ich weiß nicht, wie ich es noch lange ohne Sie, ohne Ihre Wärme, Ihren Geruch aushalten soll.

Ich bitte Sie sehr! Kommen Sie bald! Und bleiben Sie bitte eine Weile.  Sie sind herzlich Willkommen und ein mehr als gern gesehener Gast!

Ihre nach Wärme hungernde Verehrerin

2 Kommentare:

  1. Ich unterschreibe diesen Brief!

  2. Ich stimme zu. Es ist viel zu kalt!

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