Querschnitt

Die Tage habe ich darüber nachgedacht, warum es mich zur Zeit so zu Kurzgeschichten hinzieht. Ich verändere meinen Stil. Drastisch. Das vielfältigere jonglieren mit den Wörtern, das neu sortieren dieser, geht in einer Kurzgeschichte leichter, bevor ich es dann, wie selbstverständlich, in den Romanen umsetze. Es macht Spaß. Aber klar ist auch, so rutsche ich mehr und mehr aus dem phantastischen Genre raus. Das ist wie ein Neustart. Ein seltsames Gefühl, kein schlechtes, das nicht, aber ein befremdlich neues. Und so habe ich gestern wieder eine Kurzgeschichte beendet. Naja, ich werde sicherlich noch hier und da ein bisschen herumfeilen. Es handelt sich dabe auch um einen Wettbewerbsbeitrag, den ich später eventuell zu einem Roman umarbeiten möchte, denn die Geschichte ist eine von denen, für die ich mir schon seit einer Weile Notizen mache.

In die Kategorie „Mein Schreibtisch“ passt vermutlich auch Nachfolgendes: Gestern haben wir nämlich unseren Provider gewechselt. Angefangen habe ich ganz kurz mit Telekom, dann freenet, für kurze Zeit surften wir über Schüssel (strato – eine Katastrophe) und wanderten nach einem Jahr wieder zurück nach freenet. Da war ich lange. Sehr lange. Doch wir möchten einen Komplettanschluss und freenet ist nicht in der Lage uns diesen anzubieten. Telekom ist – mit Verlaub – schlichtweg zu teuer. Tja und nun sind wir ab 01.07. bei 1 x 1. Wenn das mal alles gut geht. Schön finde ich hier die Rufnummerübernahme, das schien bei z.b. arcor oder, wenn freenet funktionieren würde, nicht möglich. Zumindest gab es dazu keinen Hinweis.  Positives und Negatives gibt es von allen Providern zu berichten, aber für irgendeinen muss man sich ja entscheiden und in diesem Fall war der Preis ausschlaggebend. Hoffen wir, dass hier ab 01.07. keine dauerhafte Funkstille einkehrt, weil nichts mehr geht! 🙂

4 Kommentare:

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  3. Hallo Oliver,
    damit wollte ich nicht zum Ausdruck bringen, dass in der phantastischen Literatur NICHT mit Wörtern jongliert wird. Vielmehr schiebe ich sie bewusster und intensiver und irgendwie stimmiger hin und her, als früher – obwohl ich auch da schon immer sehr akribisch an einer Geschichte gearbeitet habe. Ich traue mich mehr. Ich habe aber, für mich, das Gefühl, so wie ich zurzeit schreibe, hätte das im Bereich „Deutsche Fantasy“ keine Chance. Möglicherweise vermischt sich das wieder. Das ist sogar ziemlich sicher. Vielleicht schon morgen, vielleicht erst in drei Monaten oder in einem Jahr. Diese Weiterentwicklung gehört für mich schlichtweg dazu und irgendwie geht sie zurzeit rasend schnell. Geschichten, die ich noch vor einem Jahr geschrieben habe, finde ich heute nicht mehr angemessen. Klar, das ist immer bei „älteren“ Werken so. Aber ein Jahr ist im Regelfall nicht alt. Doch auf der Stelle stehen ist für mich verschenkte Zeit.
    Ich weiß nicht, ob es das war, was du wissen wolltest. Wenn nicht, weiter bohren.
    Liebe Grüße, Nicole

  4. Hi Nicole,

    Du schreibst, dass Du vielfältig mit Wörtern jonglierst und diese neu sortierst. Und dass Du dadurch aus dem phantastischen Genre rausrutscht. Diesen Zusammenhang verstehe ich nicht, kannst Du das noch erläutern?

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