Besuch im Rathaus

Remscheider Löwe

Remscheider Löwe

Natürlich, ich war schon häufig im Rathaus. Ich habe mich dort ins Kondolenzbuch zum 11. September eingetragen, ich war vor wenigen Jahren dort bei einer Sitzung zur Remscheider Kulturnacht. Im Rahmen meiner Ausbildung, vor zwanzig Jahren, war ich auch im Rathaus platziert und durfte dort u.a. Besucher auf den Rathausturm führen. Ich habe im Turmzimmer des Rathauses geheiratet. Und ja, ich habe sogar ein Buch über und mit Remscheid geschrieben, auch wenn die Handlung vor der Erbauung dieses Rathauses spielte. Aber, ich habe nie den Remscheider Löwen geschenkt bekommen.

Heute habe ich die Klasse meines Sohnes ins Rathaus begleitet (natürlich waren noch andere Mütter und die Lehrerin dabei).

Es sollte auf den Rathausturm gehen, auf den ich früher die Besucher geführt habe.

Zunächst jedoch begrüßte uns leider nicht die Bürgermeisterin Frau Wilding, da diese in Berlin weilte, sondern ihr Stellvertreter, der alle Fragen der Kinder gelassen beantwortete. Und die waren wirklich kniffelig. Von „Wie viele Stufen hat das Rathaus?“ (Ich erinnerte mich an 222 und siehe da, es stimmte, dummerweise habe ich mich nicht getraut, es zu sagen.), bis hin zu „Wie viel Zimmer gibt es?“, „Wie viel Leute arbeiten im Rathaus?“, „Wie viel Strom verbraucht das Rathaus?“
Wie viel war eine sehr beliebte Fragestellung. Aber es wurde auch gefragt: „Was wird bei den Ratssitzungen besprochen?“

Ein Blick aus dem Turmfenster des Rathauses.

Ein Blick aus dem Turmfenster des Rathauses.

Später saßen wir im großen Saal, dort wo auch die Ratssitzungen tagen, und wo ich schon zu Beginn meiner Ausbildung bei der Stadtverwaltung begrüßt wurde. Alle – sogar die Begleitpersonen – bekam etwas zu trinken und einen (oder auch zwei, je nach Hunger) Amerikaner. Ob das nun eine politische Geste war, will ich nicht behaupten, aber ich habe daran gedacht.

Die Kinder erhielten abschließend einen Remscheider Löwen. Mein Sohn hat mir seinen geschenkt. Den stelle ich nun zu »Firnis« in die Vitrine. Jetzt habe ich auch einen. Ich freu mich.

Es war eine nette und offene Führung, bei der sehr auf die Kinder eingegangen wurde. Vielen Dank dafür.

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