Gesehen: »I Am Legend«

Cover: I Am LegendRichard Mathesons gleichnamigen Roman habe ich nicht gelesen oder schon vor so vielen Jahren, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann. Ein Vergleich, wie nah der Film an der literarischen Vorlage liegt, kann ich somit nicht ziehen.

Will Smith beweist sich in »I Am Legend« als Militär-Wissenschaftler Robert Neville zunächst als einziger humanoider Darsteller, der einen teilweise tödlichen Virus überlebt hat. Er scheint der einzige Mensch auf der Welt zu sein. Er und sein Hund Sam. Doch des Nachts kriechen die durch den Virus nicht getöteten aber vollkommen unmenschlich gewordenen Nachtjäger aus ihren dunklen Verstecken und jagen alles, was noch nicht infiziert ist.

Er forscht in seinem eigenen Labor 3 Jahre lang nach einem Gegenmittel, um die „Monster“ zu heilen, die er mitgeschaffen hat.

In der Hoffnung auf Menschen, irgendwo auf der Welt, sendet er eine Nachricht übers Radio. Immer und immer wieder. Doch er bleibt allein, redet mit Schaufensterpuppen, sieht alte, aufgenommene Fernsehsendungen und versucht sich irgendwie bei Verstand zu halten. Dabei hilft ihm Sam – sein Hund, der seiner Tochter Marley gehörte, die – zusammen mit seiner Frau – nicht an dem Virus starb.

Auf einer seiner täglichen Streifzügen sieht er, dass eine der Schaufensterpuppen nicht mehr an ihrem Platz steht. Robert tappt in eine Falle. Es wird Nacht, bis er sich daraus befreien kann. Doch während er immun gegen das Virus ist, auch bei Angriffen der hungrigen Mutanten, kann sich sein Hund Sam infizieren …

 An dieser Stelle ist der Film noch nicht zu Ende. Und es kommen noch einige überraschende Wendungen. »I Am Legend« ist ein spannendes, nicht vorhersehbares und düsteres Endzeitszenario mit wenig Hoffnung, das besonders in diesen Zeiten – in diesem Jahr 2009 – in dem auch die Menschheit in dem Film ausgerottet wird, eine Gänsehaut beschert. Autoren und Regisseure, sowie Wissenschaftler sind sich oftmals einig: Es wird ein Virus sein, der die Menschheit ausrottet.  

Einziges Manko sind die mutierten Menschen – die Nachtjäger. Sie sind eine Mischung aus Zombies, Vampir und enthaarten Werwölfen, die zu extrem und somit ein bisschen zu dick aufgetragen wirkten.

Trotzdem: Sehenswert! 

Bei amazon kostet die DVD zurzeit nur 7,95 €. 

2 Kommentare:

  1. Hallo Herr Hermann!

    Vielen Dank für diesen freundlichen Hinweis. Was den Autor betrifft haben Sie natürlich vollkommen recht.

    Bei der und das muss ich Ihnen aber ergänzend dazu sagen, dass es durchaus üblich ist, auch der Virus zu sagen, genauso wie der Blog, obwohl grammatikalisch von der Ausgangsform das Blog oder das Virus richtig wäre. Doch im Umgangssprachlichen ist in beiden Fällen „der“ gebräuchlich und somit nicht falsch.

    Vielen Dank.

    Herzliche Grüße, Nicole Rensmann

  2. Klaus Hermann

    Der Roman ist von Richard Matheson und nicht von Ray Bradbury. Außerdem heißt es das Virus und der nicht der Virus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.