Gesehen: »Desperation«

desperation.jpgIn den neunziger Jahren war Stephen King bekannt für seine experimentelle Phase, so brachte er z.B. die gleiche Geschichte mit zwei verschiedenen Titeln, geschrieben von (fast) zwei verschiedenen Personen heraus. Einer dieser Geschichte, »Desperation« erzählte er als Stephen King, die andere mit dem Titel »Regulators« schrieb er als Richard Bachman – kurz, knapp und verstörend ohne viel Gefühl. Ein Experiment, wie es sich nur ein Stephen King leisten kann.

Während »Regulators« als Verfilmung wenig geeignet scheint, versuchte Mick Garris aus »Desperation« einen zweistündigen Film fürs TV zu inszenieren.

Leider nur mit mäßigem Erfolg.

Die Stadt Desperation liegt irgendwo in Nevada. Ein dem Wahnsinn verfallener Cop (Ron Perlman) hat alle Bürger ermordet und verhaftet jeden, den er auf der Landstraße aufgabelt. Dabei sortiert er scheinbar wahllos aus, die einen werden getötet, die anderen ins Gefängnis gesteckt.

Nur David – ein Junge -, dessen Schwester vom Cop getötet und die Eltern ebenfalls in einer Zelle sitzen, stellt sich dem Mann, der immer größer zu werden scheint. Er betet. Er glaubt an Gott und mit seiner Hilfe und die seiner toten Schwester gelingt es ihm nicht nur aus der Zelle herauszukommen …

»Desperation« ist ein Horrorfilm mit ein paar typischen Horroreffekten und fragwürdigen Handlungen der Charaktere, mit denen sie sich selbst in Gefahr bringen. Während Ron Perlman in seiner Rolle als von TAK besessener Cop überzeugt, ist mir David (Henry Thomas) zu plakativ.

 Interessant ist jedoch die Schauspielerriege, die schon in anderen Stephen King Verfilmung zu sehen waren:

Tom Skerritt, der Schriftsteller in »Desperation« hat George Bannerman in »The Dead Zone« gespielt.

Matt Frewer, Davids Vater, spielte in »The Stand« den Mülleimermann.

Steven Weber, als Assistent des Schauspielers, verkörperte in der Neuverfilmung von »The Shining« Jack Torrance.

Ron Perlman, war nicht nur in »Desperation« ein Cop, sondern auch in »Sleepwalkers«.

 

Fazit: Kein Muss!

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