Gesehen: »Stand by me«, »Horton hört ein Hu« & »Kung Fu Panda«

Da der DVD-Ausstoß zunimmt, ein Rundumschlag.

Stephen Kings »Stand by me« habe ich sicherlich schon vier oder fünf Mal gesehen und ist für Kingfans ein Muss. Der Film ist ab sechs Jahre. Das ist – bis auf den Anblick der Leiche, die vier Jungs im Alter von 12 Jahren suchen gehen – auch vollkommen okay. ABER ob unsere Kinder dem Film Nostalgie abgewinnen können, bezweifle ich, denn wer kommt heute schon nach Hause, wann er will, streunert durch die Wälder, lässt sich hier und da verprügeln, ohne dass es für Schläger und Opfer keine Folgen hätte, oder geht einfach mal für zwei Tage los, um eine Leiche anzusehen?

Für Kinder wird es schwer sich mit einem der Jungs oder dem Leben in einem 50iger Jahre Ort in den USA zu identifizieren.

So ist »Stand by me« für Erwachsene auf jeden Fall sehenswert und das sehr gute Ergebnis einer Stephen King Story-Verfilmung.

»Horton hört ein Hu« (ohne Altersbeschränkung) ist mal wieder ein Animationsfilm, in dem sprechende Tiere, lustige, tragische oder witzige Erlebnisse haben, um zu ihrem Ziel zu kommen. Horton, ein liebenswerter Elefant, hört eines Tages Stimmen auf einem vobeifliegenden Staubkorn. Er fängt es ein und beschützt es. Doch die Tiere im Dschungel halten Horton für verrückt und das garstige Känguru hetzt die Meute auf, um Horton das Staubkorn – das auf einer Kleeblume gebettet liegt – zu klauen und zu zerstören. Doch sie hat nicht mit den Bewohnern auf dem Staubkorn gerechnet. Denn die gibt es wirklich.

Die Altersbeschränkung bei »Kung Fu Panda« ab 6 Jahre hängt möglicherweise mit den Kampfszenen zusammen. Po, ein ziemlich dicker Pandabär, der eigentlich Nudelsuppe kochen und verkaufen soll – so der Wille seines Vater, einer Gans – träumt davon ein Kung Fu Kämpfer zu werden. Per Zufall wird er zum legendären Drachenkrieger ernannt, der das Dorf beschützen soll. Tigress, Crane, Mantis, Viper und Monkey fünf der besten und bekanntesten Kung-Fu-Kämpfer können das nicht akzeptieren. Und Ihr Meister Shifu ist schlicht entsetzt.

Doch der gutmütige und willensstarke, ständig fressende Po nutzt seine Chance und überrascht.

Beide Animationsfilme haben kurze Szene wie aus einem japanischen Trickfilm (wie immer man das auch genau bezeichnen mag).

Eine faire Beurteilung kann ich nicht geben, denn ich muss gestehen, dass ich den sprechenden, animierten Tieren überdrüssig bin. Beide Filme haben witzige Szenen, eine unterschwellige Weisheit und sind auf ihre Art sehenswert.

Speziell bei »Kung Fu Panda« hat meine Familie Tränen gelacht, während ich eigentlich nur noch dachte: »Bitte nicht noch mehr quatschende Tiere.«

Darum: Ansehen und selbst entscheiden.

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