Gesehen: »Das Beste kommt zum Schluss«

Cover: Das Beste kommt zum SchlussCarter (Morgan Freeman), Familienvater und Automechaniker, aber mit einem begnadeten Allgemeinwissen gesegnet und der verbitterte, motzige Milliardär Edward (Jack Nicholson) treffen sich im Krankenhaus. Beide als Krebspatienten. Während Edward, dem das Krankenhaus gehört, als Privatpatient behandelt wird, muss Carter ständig auf seinen Arzt warten und erhält keine Auskünfte. Carter beginnt eine Bucket-List – so auch der Originaltitel des Films – auf der er notiert, welche wichtigen Momente er nach dem Krankenhaus erleben möchte.

Nach vielen Wochen, in denen sie beide versuchen, den Krebs zu besiegen, die Chemotherapien durchlitten haben, erhalten sie die gleiche Diagnose: Ihnen bleibt nicht mehr als ein Jahr.

Carter wirft seine Bucket-List weg, doch Edward findet sie und ergänzt die Liste. Er wählt die verrückten, teuren Wünsche, Carter möchte lieber die großen und kleinen Gefühle erleben.

Carters Frau ist nicht begeistert, dass er mit einem fast Fremden durch die Welt zieht.

Aber er braucht diesen Freiraum und gemeinsam werden die einst Fremden zu den besten Freunden. Sie erleben waghalsige Abenteuer und sanfte Momente und kämpfen … bis zum Schluss.

Morgan Freeman und Jack Nicholson hatten Spaß bei diesem Film, das ist manchen Szenen so deutlich anzumerken, dass es genauso viel Spaß macht zuzusehen. Sie versuchen aus dem kurzen Leben, das ihnen noch bleibt, das Beste zu machen und das gelingt ihnen.

»Das Beste kommt zum Schluss« ist ein toller Film, der natürlich durch die beiden Hauptrollen glänzt. Es gibt so viele wunderschöne Augenblicke, geniale Sprüche, trockenen Humor und witzige Szenen, in denen nur ein Blick von Morgan Freeman reicht, um sich köstlich zu amüsieren.

Jack Nicholson und Morgen Freeman – ein Traumgespann.

Fazit: Ansehen!

 

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Ein Kommentar:

  1. Man sollte zu dem Traumgespann meines Erachtens nach noch Regisseur Rob Reiner zählen. Ein weiterer großer Film dieses oftmals unterschätzten Mannes, der immer wieder beweist, dass man für gute Kinounterhaltung weder teure Spezialeffekte noch ein großes Budget benötigt, sondern nur herausragende Darsteller und den besonderen Blick für die wirklich wichtigen Momente im Leben. In dieser Hinsicht gesellt sich „The Bucket List“ problemlos zu Filmen wie „Stand by me“, „Harry und Sally“ oder „An deiner Seite“.
    Der von Nicole angesprochene Originaltitel, so viel sei noch gesagt, bezieht sich übrigens auf die Redewendung „to kick the bucket“. „Den Eimer umwerfen“ steht im Englischen nämlich für dasselbe, was im Deutschen durch „den Löffel abgeben“ ausgedrückt wird. Daher wurde die „Bucket List“ in der deutschen Synchronversion zu der „Löffelliste“. Hätte man vielleicht auch als Titel wählen sollen.

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