Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit: Ängste eines Pseudonyms

Guten Tag, mein Name ist … Pseudonym! – Wer?

Ab und an frage ich mich, ob ich mein Manuskript zurückbekomme, dass ich damals zum „Heyne Magischer Bestseller“ sandte. Nun, ich habe meins ja bekommen, aber nicht das zweite, das ich unter Pseudonym eingereicht habe. Dieses Buch ist so anders, das ich es eigentlich nie unter meinem Name veröffentlichen wollte, (zwischenzeitlich hat sich meine Meinung dazu geändert) darum habe ich es unter Pseudonym eingeschickt, das ich eigens dafür erfunden habe. Dass man nur ein Manuskript einsenden sollte, wusste ich übrigens erst, nachdem beide Umschläge schon unterwegs waren. Nun, den einen Roman habe ich ja eh zurück. Doch auf das andere Manuskript warte ich nach wie vor. Nicht, dass ich es noch verwenden wollte, aber irgendwie möchte ich es, jetzt wo anscheinend alle ihre Unterlagen zurück haben, auch wieder bekommen. Zu den Auserlesen, die ohne Platzierung veröffentlicht werden, gehört dieser Roman auch nicht, von daher … warum liegt er noch beim Verlag? Ist der Umschlag nie angekommen? Liegt er irgendwo verschütt hinter einem Schreibtisch?  Oder wurde der Papierstapel dazu benutzt, einen wackeligen Tisch standhaft zu machen? Will jemand das Konzept umarbeiten und – so sagt mir mein Misstrauen und mein phantasiereiches „Was-Wäre-Wenn…“-Hirn – unter seinem Namen veröffentlichen, weil es diese Person, dieses Pseudonym ja gar nicht wirklich gibt? … Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Was auch immer mit „Meinem Märchen“ passiert ist, ich schreibe weiter daran und werde um einen Platz irgendwo bei einem guten Verlag kämpfen und wegnehmen lasse ich mir das sowieso nicht. DA bin ich sehr eigen. Letztens sagte eine meiner Testleserinnen dazu: „Das ist einzigartig, das kann dir keiner klauen!“

Das Pseudonym gibt es noch … ich mag seine Vita. So muss es auch keine Angst haben, einen vorzeitigen Pseudonym-Tod zu sterben – einsam und mutlos. Schon bald, werde ich die Misses vorstellen. Ja, es wird sicher nicht mehr lange dauern, dann kommt sie aus ihrem kleinen Blockhaus, das an der Grenze des Ortes steht, über den sie schreibt, und wird erzählen wer sie ist und was sie erlebt hat. Dann kennt ihr sie und das Land, in dem … aber wir wollen noch nicht zu viel verraten!

3 Kommentare:

  1. Pingback: Nicole Rensmann bloggt: » Plagiat-Paranoia

  2. Ich hoffe das du dein Skript bald zurück bekommst. Wer weiß was es zu bedeuten ha,t dass es noch längst nicht bei Dir ist. Ich jedenfalls bin sehr gespannt auf dein Pseudonym und freu mich wenn die Misses endlich „Ausgang“ bekommt.

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