DSDS

Sonntagmorgen überfliege ich die Schlagzeilen zu DSDS, denn der Samstagabend gehört nicht mehr RTL – welch Glück, dass selbst die Kinder nicht mehr auf diese Bohlsche-Inszenierung stehen. Denn: Es gab keine Staffel, die so schlecht war wie diese – schade für die Kandidaten, aber die müssten bei der 7. Staffel in etwa wissen wie DSDS abläuft.  Von Anfang an standen die Finalisten fest. Was ich schon vor Wochen hier an dieser Stelle prophezeit habe: Wie bei allen Shows wird ein Mann gewinnen, denn abgesehen von Elli, die lesbisch ist, gewannen immer Männer bei DSDS. Woran mag das liegen? Können die Frauen nicht singen? Glaub ich nicht. Rufen nur Mädchen an? Möglich. Oder hat Bohlens bessere Hälfte ihre Hand im Spiel, obwohl diese – die Hälfte – im Laufe der Jahre auch mal gewechselt hat?

Und warum tritt als Gastsänger nicht mehr der vorherige Gewinner der Staffel auf, sondern nur noch Bohlen-Liebling Mark Medlock? Das war in dieser Staffel so und in der letzten auch. Schön für ihn, dass er noch Platten macht, aber wo bleiben da die ehrlichen Regeln der Show? Ach so, ich vergaß: ehrlich und Regeln gehört nicht zum  Repertoire. Die Jury besteht nur aus dem Leithammel und zwei Papaplappergeien. Sie pushen immer wieder denjenigen zum Sieg, den sie dort gerne sehen würden. Das, zugegebenermaßen, machen sie sehr gut. Marketing ist Bohlens Stärke oder zumindest die derjenigen, die ihn beraten.

DSDS war sicherlich immer fragwürdig, aber nie so schlecht, so inszeniert und falsch wie diesmal.

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