Mein Schreibstapel …

Wenn ich schon davon erzähle, was ich im TV sehe, welche Bücher auf meinem SUB liegen, dann kann ich auch davon berichten, was auf der anderen Seite meines Schreibtisches liegt.

Ich arbeite an vier Romanen, die sich in unterschiedlichen Bearbeitungsmodi befinden.

Da wäre natürlich „Mein Märchen“ (Prolog anhören auf youtube.), zu dem sich die Lektoren in verschiedenster Manier äußern. Hier eine Auswahl: „Die Geschichte ist schön, aber ich konnte mich mir den Protagonist nicht vorstellen!“ – Was, das wissen meine Testleser, auch zu Beginn gar nicht möglich ist.

„Mit dem Manuskript sollten Sie sich eher an Verlage wenden, die Jugendbücher herausbringen.“ – Ich weiß aufgrund von Testzwecken, dass der Humor in meinem Märchen bei Jugendlichen meist nicht verstanden wird.

„Ja, das ist wunderbar, es gefällt mir super.“ – Ich möchte aber kein ebook daraus machen, da bin ich altmodisch.“ – „Dann höre ich mich gerne bei Verlagen um.“ – „Super!“ – „Die Verlage finden es gut, aber sie sind selbst nicht mutig genug, das Buch zu kaufen, sagen sie.“ – „Seufz!“.

„Uns gefällt das Manuskript sehr gut. Wir entscheiden noch.“ – 3 Monate später. – „Ich wollte nur mal nachfragen.“ – Keine Antwort. – Das sind Momente, in dene ich gerne in die Tischplatte beißen und meinen Laptop aus dem Fenster werfen möchte. Aber ich habe mich ja unter Kontrolle).

Ahhhgraaaaaaaaaaaaaahhhhhhgrahhhhhhhhhhhnnnnnnnnnnnnnnnnn.

Abgesehen davon, habe ich noch nie auf einen Roman so viel Resonanz von Seitens der Verlage und Lektoren erhalten und DAS finde ich nicht nur vielversprechend, sondern auch fortschrittlich. Danke für die Mühe.

Dennoch: Kein Abgabetermin, kein Druck, also arbeite ich an einem tatsächlichen Jugendroman – auch schon seit zig Jahren. „Romanicus“ war komplett fertig, doch ich habe den Plot geändert und stecke noch in der Umschreibphase. Aber: so lange kein Abgabetermin, kein Druck. Also erfand ich „Angel – Die Zombiebraut“. Kein Abgabetermin, kein Druck. Und somit sind wir beim neuesten Projekt, das mir schon länger durch den Kopf spukt. Hier verfasse ich zurzeit das Exposé. Ein Roman, deren Inhalt in Tränen schwimmt.

Tempos liegen bereit, also öffne ich die Datei von „Zoom“ und begebe mich an die Leseprobe für das Exposé.

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