Sat 1 Serien: Der letzte Bulle und Danni Lowinski

Eigentlich habe ich nur eine Vorschau von beiden Serien gesehen und gedacht: „Hey da schaust du mal rein!“ Warum? Nun, ich mag Annette Frier, die als Danni Lowinski nicht nur eine Anwältin ist, die das Herz auf dem rechten Fleck hat, sondern die mein Ideal als Anwältin verkörpert – so hätte ich das machen wollen, wenn ich denn Anwältin geworden wäre. Taff und ehrlich. So mag ich das. Und die ersten beiden Folgen haben nicht zu viel versprochen – spannend, interessant, lustige Konstellationen, nicht zu viel Anspruch, aber auch nicht zu wenig. Mir gefällts.

Henning Baum, der quasi hinter dem Mond lebende „letzte Bulle“ ist natürlich ein Schnuckel, aber das allein reicht nicht für eine Hauptrolle. Die Idee dahinter fand ich interessant: Ein Polizist, der bei einem Einsatz angeschossen wurde und dann erst mal zwanzig Jahre im Koma lag. Komplikationen sind da vorprogrammiert, schon allein, wenn er das erste Mal ein Handy bedienen soll.  Es gibt hier und da ein paar unlogische Momente, aber das sind Kleinigkeiten über die hinweggesehen werden kann. Denn „Der letzte Bulle“ bietet gute Musik aus den Achtzigern und schlagfertige Dialoge – die Fälle sind fast schon Nebensache.

Bleibt nur zu hoffen, dass Sat 1 die Serien nicht frühzeitig absetzt, weil die Einschaltquoten nicht so hoch sind, wie sich der Fernsehsender zum Ziel gesetzt hat, was – wie es manchmal scheint – aus rein logischem Ermessen gar nicht erreicht werden kann.

„Der letzte Bulle“ und „Danni Lowinski“, Montags ab 20.15 h in Sat 1. Sehenswert!

Ein Kommentar:

  1. Heiko Bernhörster

    Der letzte Bulle habe ich nie gesehen, da ich kein großer (Krimi-)Serienfan bin, aber „Danni Lowinski“ haben wir uns auch „angetan“. Aus den von Dir beschriebenen Gründen. Und: Es ist seichte Unterhaltung, die Spaß macht: Das richtige nach einem stressigen Tag. Die Sendung macht richtig Spaß!

    Heiko

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