Gelesen: »Die Welt ist nicht immer Freitag« von Horst Evers

Erster Satz: »Montagmorgen, 11.00 Uhr.«

Ich lache selten laut, wenn ich lese. Ich fühle da eine gewisse Hemmung, doch bei »Die Welt ist nicht immer Freitag« musste ich mich doch sehr zusammenreißen, um nicht laut zu lachen. Ehrlich gesagt kam ich aus dem Lachen, Schmunzeln und Grinsen nicht mehr raus.

Dieser Band beinhaltet mehrere zusammenhängende Geschichten in Tagebuchmanier und schon bei der ersten überkam mich das Gefühl, Horst Evers war bei mir zuhause, bei meinen Freunden, las bei Twitter mit – ich bin sicher, dass er genau wusste, wovon er da schrieb und dieser langen To-Do-Liste über die er stundenlang sinniert. Aber das war nur eins seiner Probleme. Horst Evers nimmt sich selbst auf die Schippe, überspitzt Alltagssituationen und suhlt sich in Klischees, an denen – wie jeder weiß – meist mehr wahr ist, als wir glauben möchten.

»Die Welt ist nicht immer Freitag« ist eine kurzweilige Lektüre für zwischendurch und für jeden, der mal wieder lachen möchte. Sie eignet sich hervorragend als Geschenk für alle, die einen Schubs oder besser gleich einen festen Tritt benötigen.

Das Quälende an den Geschichten ist die Frage: Wie viel davon ist wahr? Ich fürchte, mehr als einem lieb ist.

Fazit: Hihihihihihi….

Horst Evers
Die Welt ist nicht immer Freitag
Eichborn Verlag, 2002
Hardcover, 144 Seiten
ISBN 978-3821837451
12,95 €

Das Buch ist auch als Taschenbuch für 7,95 € erhältlich.

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