Lesung in der Zentralbibliothek: NachLESE

Schön war´s. Das erst einmal vorab. Als Programmpunkt wurde ich in der Presse und im Programmheft von 20:15 bis 20:45 h angekündigt. Die nachfolgende viertel Stunde Pause hätte ich mit einbeziehen können, hab ich aber nicht. Timing. Ich las nur aus „Niemand“.

Ich habe noch niemals zuvor aus einem Roman gelesen, der noch gar nicht auf dem Markt ist. „Niemand“ musste nun schon zum dritten Mal herhalten. Und dieses Mal habe ich gleich aus mehreren Kapiteln gelesen, musste meine Stimme verstellen und in die Rolle der ABK schlüpfen, als Nina jammern und als Niemand Sonst wettern. Der Erzähler war ich natürlich auch noch. Mein Sohn (der mich auf Lesungen nun immer begleitet) hat glücklicherweise Niemand und den Drecksack übernommen. In „Niemand“ gibt es viel zu viele Wesen, die ihre Meinung offenbaren müssen. Aber daran bin ich ja nicht unschuldig. Jetzt muss ich sehen, wie ich auf Lesungen damit klar komme.

Während ich lese, bekomme ich nicht jede Reaktion des Publikums mit, allerdings habe ich bemerkt, dass viele Zuhörer den Weg in der kulturell beladenen „Nacht der Kultur“ zur Zentralbibliothek gefunden haben, als meine Zeit gekommen war. Es waren mehr als fünfzig, habe ich mir später erzählen lassen, die allesamt die von mir gespendeten leckerlieblichsüßen Erdbeeren genascht haben. Gut so. Das Lachen und Kichern bei manchen Beschreibungen, das Giggeln und Gackern beim grandiosen G-Kapitel der … ach, die kennt ihr ja noch gar nicht, also psssscht! … habe ich sehr wohl vernommen. Und, so wurde mir berichtet, das Publikum hätte sich gut amüsiert. So soll es sein!

Ich habe mich über Applaus gefreut! Und abschließend ein Glas Wein beim nächsten Programmpunkt genossen.

Weitere Fotos, wie immer, in der Galerie.

Mehr zu Niemand (immer mehr) unter www.wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann.de

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