Der Deutsche Phantastik Preis 2012 – Die Nominierungen

Phantastik-News.de hat die Nominierungen für den DPP 2012 bekannt gegeben. Ab sofort darf abgestimmt werden. Überraschungen gibt es nicht. www.wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann.de hat es nicht geschafft, denn das wäre eine Überraschung gewesen. 😉 Macht aber nichts. Dafür ist Timo Kümmel als Bester Grafiker nominiert, es darf bitte gern gewählt werden.

Ich gratuliere allen Nominierten herzlich und wünsche viel Glück für die nun anstehende Hauptrunde, die bis zum 31.08.2012 läuft:

Bester deutschsprachiger Roman

Andreas Eschbach: Herr aller Dinge (Bastei Lübbe)
Bernd Perplies: Gegen die Zeit (Lyx)
Gesa Schwartz: Nephilim (Lyx)
Kai Meyer: Arkadien fällt (Carlsen)
Markus Heitz: Vernichtender Hass (Piper)

Bestes deutschsprachiges Romandebüt

Andreas Gross & Hans-Peter Schultes: Im Schatten des Blutmondes (Saphir im Stahl)
Janika Nowak: Das Lied der Banshee (Pan)
Kerstin Pflieger: Die Alchemie der Unsterblichkeit (Goldmann)
Thilo Corzilius: Ravinia (Piper)
Thomas Elbel: Asylon (Piper)

Bester internationaler Roman

Brandon Sanderson: Der Weg der Könige (Heyne)
Carlos Ruiz Zafón: Marina (S. Fischer)
Iain Banks: Krieg der Seelen (Heyne)
Patrick Rothfuss: Die Furcht des Weisen 1 (Klett-Cotta)
Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder (Pan)

Beste deutschsprachige Kurzgeschichte

Armin Rößler: „Das Versprechen“ (aus: Emotio – Wurdack)
Eddie M. Angerhuber: „Die darbenden Schatten“ (aus: Die darbenden Schatten – Atlantis)
Karla Schmidt: „Auf dem Wind. Allein“ (aus: space rocks – Begedia)
Karsten Kruschel: „Violets Verlies“ (aus: Emotio – Wurdack) Nina Horvath: „Die Duftorgel“ (aus: Prototypen – Begedia)
Uwe Post: „Träumen Bossgegner von nackten Elfen?“ (aus: Prototypen – Begedia)

Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung

Armin Rößler & Heidrun Jänchen [Hg]: Emotio (Wurdack)
David Marusek: Wir waren außer uns vor Glück (Golkonda)
Erik Schreiber [Hg]: Geheimnisvolle Geschichten 2 – Steampunk (Saphir im Stahl)
Harald Giersche [Hg]: Prototypen und andere Unwägbarkeiten (Begedia)
Thomas Backus [Hg]: Die Klabauterkatze und andere Fundstücke des Grauens (Low)

Beste Serie

Justifiers (Heyne)
Michael Schenk: Pferdelords (Arcanum)
Perry Rhodan (VPM)
Rettungskreuzer Ikarus (Atlantis)
Richard Schwartz: Askir/Götterkriege (Piper)

Bester Grafiker

Crossvalley Smith
Dirk Schulz
Mark Freier
Thomas Thiemeyer
Timo Kümmel

Bestes Sekundärwerk

Fandom Observer
Hermann Ritter & Michael Scheuch [Hg]: Magira – Jahrbuch zur Fantasy (Fantasy Club e. V.)
Nautilus – Abenteuer und Phantastik (Abenteuer Medien)
phantastisch! (Achim Havemann)
Sascha Mamczak [Hg]: Das Science Fiction Jahr 2011 (Heyne)

Beste Internet-Seite

www.bibliotheka-phantastika.de
www.fantasybuch.de
www.geisterspiegel.de
www.phantastik-couch.de
www.zauberspiegel-online.de

 

2 Kommentare:

  1. Lieber Heinrich!

    Vielen Dank für Ihre Worte! Sie sind ein Lieber. Hier ist es so, dass lediglich die Webseite nominiert hätte werden können, in der Kategorie „Beste Webseite“. Dort sind aber nur allgemeine Informationsseiten nominiert, wie jedes Jahr eigentlich. Das ist toll, denn die Leute, die dahinter stehen, haben natürlich viel viel Arbeit, aber manchmal wäre ja was Neues auch mal nett. Ist aber, wie gesagt, nicht schlimm.
    Das Buch „NIEMAND“ kann sowieso erst nächstes Jahr nominiert werden, denn der Preis zeichnet alles aus dem Vorjahr aus. Und „NIEMAND“ kam ja erst dieses Jahr. Diesbezügllich ist also noch alles offen.

    Ich hoffe, Ihnen geht es gut, soweit! 🙂

    Liebe Grüße, Nicole

  2. http://www.wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann.de hat es nicht geschafft, ….

    Liebe Nicole,
    ich habe das schon häufiger auf dieser Welt erlebt, dass es „übergeordnete“ Prioritäten gibt. So werden oft „politische“ Entscheidungen getroffen. Noch schlimmer wird es, wenn die Wirtschaft der Politik sagt, was zu tun ist.

    In diesem Fall kommt noch ein menschlicher Faktor dazu. Wir alle wissen, dass nicht eines der anderen Bücher auch nur die geringste Chance hätte, einen Phantastik-Preis zu gewinnen, wenn „NIEMAND“ nominiert worden wäre. Das hätte Säckeweise traurige Autorenseelen gegeben, die es nicht verkraftet hätten.
    Da gehen die Nominierungsverantwortlichen den Weg des geringsten Widerstandes, weil sie wissen, dass die Autorin von „NIEMAND“ nicht nur eine phantastische, sondern auch eine starke Frau ist, die sich nicht an den Arsch der Welt zurückzieht, wenn sie mal nicht nominiert wird. Denn sie schreibt nicht für Nominierungen, sondern für ihre Fans und LeserInnen.

    Gruß Heinrich

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