Einmal Böttinger und zurück, bitte.

Weißt du was? Früher war ich ein großer Fan von „B. trifft…“. Mein größter Wunsch war es, einmal in die Sendung eingeladen und von Bettina Böttinger interviewt zu werden. Wer würde dann wohl mein Überraschungs-Mit-Interview-Partner sein? Nun. Die Sendung gibt es nicht mehr. Bettina Böttinger schon. Sie moderiert den KölnerTreff. Das Konzept ist ein anderes, aber es geht auch dort um Prominente. Während bei „B.trifft…“ nie mehr als zwei Personen aufeinander trafen, sind im „KölnerTreff“ oft sechs oder sieben deutsche Berühmtheiten bei Frau Böttingers geselliger Runde versammelt.

Und wie schon zu „B. trifft…“ – Zeiten macht sie ihren Job gut. Frau Böttinger moderiert nicht im Sinne von Zurechtweisungen, sie stellt sich nicht selbst zur Show und fällt den Gästen nicht ins Wort, wie das des Öfteren in Talk-Shows gemacht wird. Sie erweckt den Eindruck, ihre Gäste ernst zu nehmen und bereitet sich auf jeden einzelnen vor. Klar, dahinter steckt ein Team, aber sie muss alle Informationen verarbeiten und richtig anbringen, ohne Vorbereitung geht es eben nicht. Ich mag ihre offene Art und wie sie Brücken zwischen den einzelnen Gäste und Themen baut.

Wie dem auch sei. Zu „B. trifft…“ kann ich nie mehr eingeladen werden. Aber ich würde auch in den „KölnerTreff“ gehen, ist ja quasi um die Ecke.

Was muss ich also sein? Dreistigkeit hilft nicht. Um dorthin eingeladen zu werden, muss ich ein Buch präsentieren können. Hey, das kann ich so gut wie Niemand Sonst… sogar mehrere. Und ich muss ein Promi sein. Mmh… das bin ich nicht, will ich gar nicht sein. Eine 50/50 Chance also, bei der die Hauptfunktion „Promi“ vermutlich wichtiger ist.

Jetzt weißt du es:  C’est la vie!

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