Gerald Meyer ist gestorben

Wir waren nicht befreundet, es gab auch hier und da verlagsspezifische Diskussionen, aber Gerald Meyer hat im Jahre 2001 meinen ersten Roman „Philipp und Melanie“ veröffentlicht. Eine Restauflage gab es nie. Die erste, sehr kleine Auflage meines Debüts wurde komplett verkauft. Ich beteiligte mich später an einem, von ihm ins Leben gerufenen Fantasy-Online-Projekt, das jedoch urplötzlich offline ging, weil sich Gerald Meyer komplett zurückzog. Nun ist er am 14.10.2012 im Alter von nur 37 Jahren gestorben, berichtet der Autor Sven Klöpping auf Facebook.

Das ist traurig. Nicht zuletzt weil er viel zu  jung gestorben ist.

Sein Alter war mir nie bewusst, vieles erklärt das heute. So oder so, war er derjenige, der mir die erste richtige Chance gegeben hat. Was auch immer später war, vielleicht wäre ohne meine Erstveröffentlichung alles anders gekommen.

Sowohl Sven Klöpping, als auch Thorsten Küper konnten in dem kleinen Verlag von Gerald Meyer ihre ersten Veröffentlichungen präsentieren.

R.I.P. Gerald Meyer. 

2 Kommentare:

  1. Lieber Heinrich!

    Ich hoffe, es geht Ihnen und Ihrer Lieben gut! Diese kleinen Zufälle und die Tatsache wie winzig die Welt doch ist, lassen mich schmunzeln. Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu und wünsche gute Unterhaltung und viel Spaß beim Poetry-Slam mit Thorsten Küper.

    Beste Grüße, Nicole

  2. Liebe Nicole,
    da zucke ich zusammen, wenn ich höre, dass jemand mit 37 gestorben ist. Ich bin 62 und möchte NOCH mindestens 37 Jahre leben. Allerdings werde ich nie das Gefühl verlieren, dass andere Menschen in wenigen Jahren „mehr gelebt“ haben, als ich in 100 Jahren. Gerade die Künstler und kreativen Menschen haben meine ungebrochene Bewunderung.
    Zum Beispiel steckt in den Texten einiger „Poetry-Slammer“ so viel Genialität, Gefühl und Sprachwunder, wie ich es nieeeeemals erreichen werde – in 200 Jahren nicht. 😉
    Apropos Kueperpunk, ich werde ihn in ein paar Tagen im Cafe Kruemelkram besuchen. Dort ist wieder „etwas los“. (Festival der Liebe) Ich war dort schon einmal als Zuhörer bei einer Lesung. So klein ist die Welt – selbst wenn man sie virtuell erweitert – wenn man alles weglässt, was öde und langweilig ist, muss man doch immer wieder nach den Perlen suchen. 😉

    Gruß Heinrich

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