TNBTBH – The Next Big Thing Blog Hop: Autoren stellen sich gegenseitig vor

Sich selbst zu interviewen klingt ein bisschen exzentrisch, aber ich habe nicht damit angefangen. Das waren andere, ich mache diesmal einfach nur mit, obwohl ich die typischen Mitläufer eigentlich nicht mag.

Aber Jordis Lank und Thomas Knip haben mich nett und vollkommen unabhängig voneinander gefragt, ob ich Lust hätte bei TNBTBH mitzumachen. Da wollte ich nicht Nein sagen.
„The Next Big Thing Blog Hop“ ist eine Art Stöckchen-Interview, bei dem die mitmachenden Autoren die gleichen zehn Fragen über das aktuelle Projekt im eigenen Blog beantworten und anschließend einen oder zwei oder auch drei Autorenkollegen dazu einladen müssen. Sowohl diejenigen, die eingeladen haben, als auch die Autoren, die eingeladen wurden, sollen kurz vorgestellt und der Blog verlinkt werden. So entsteht eine Autoren-Blog-Interview-Kette – weltweit, wie es heißt.

Am Ende des Eintrags findest du alle Fragen aufgeführt. Mit Copy & Paste wandern sie in deinen Blog, damit ersparst du dir die Mühe, meine Antworten zu löschen. Außerdem stelle ich Jordis Lank und Thomas Knip vor. Und natürlich die Autoren, an die ich das Stöckchen weiterreiche: Petra A. Bauer und Jutta Wilke. Das ist deshalb besonders schön, da ich beide Damen schon einmal in einem gemeinsamen Interview über stille Hilden – „Thema: Mütter“ vorstellen durfte.

Achja. Auch DICH hätte ich gerne „angehoppt“, aber du hast dich nicht gemeldet, fandest keine Zeit, findest Interviews doof oder wolltest nichts von deinem aktuellen Projekt erzählen.

Zum Interview, geführt von einem Ego-Phantom:

Was ist der Arbeitstitel deines Buchs?

Ich arbeite nicht an einem einzelnen Buch, sondern parallel an dreien. Das klingt etwas übertrieben und ist normalerweise auch gar nicht sinnvoll, aber diese drei Bücher sind, das Genre betreffend, sehr unterschiedlich. Und mal brenne ich eher für den einen, dann wieder für den anderen Roman. Bisher konnte ich mich noch nicht entscheiden, an welchem ich dauerhaft arbeite bis zur Vollendung. „Gefangen im Labyrinth der Gedanken“ ist ein Jugendroman, der bereits 2003 entstand und komplett überarbeitet wird. „Der Fremde am Fluss“ gehört in die dramatische Ecke, während „Niemand mehr“, der zweite Teil von „Niemand“, natürlich nicht minder skurril und verrückt sein wird wie „Niemand“.

Woher kam die Idee für das Buch?

Wie das bei Ideen so ist, sie kommen angeflogen, sind mit einem Mal da, lagen auf der Fußmatte, fielen vom Baum, rollten im Bordstein herum oder steckten im Briefkasten.

Unter welches Genre fällt dein Buch?

„Niemand mehr“ fällt wohl in die Sparte Fantasy. Ist aber, wie schon der Vorgänger, als neu und skurril zu bezeichnen und mit keinem gängigen Fantasyroman vergleichbar.

„Der Fremde am Fluss“ passt in die Belletristikecke bei den Frauenromanen.

„Gefangen im Labyrinth der Gedanken“ ist ein Jugendroman. Fantasy.

Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung deines Buches?

Das wird noch nicht verraten.

Welche Schauspieler sollten deine Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?

Das ist eine sehr hypothetische Frage. Keine der Bücher wird vermutlich jemals verfilmt werden.

Und so habe ich mir bei „Der Fremde am Fluss“ und bei „Gefangen im Labyrinth der Gedanken“ auch noch keine Gedanken darüber gemacht. Und auch bei „Niemand mehr“ sehe ich zurzeit noch keine Schauspielerin, die in die Rolle der erwachsenen Nina passen würde. Die anderen bisher aufgetauchten Wesen … also … die … nun, ich fürchte, da muss der Computer ran. 🙂

Verlegst du dein Buch selbst oder erscheint es in einem Verlag? Wirst du vertreten durch einen Agenten?

Alles nicht. Von meinem Agenten habe ich mich vor geraumer Zeit getrennt und bisher noch keine neue Agentur gefunden, allerdings habe ich auch nicht mit Eifer gesucht. Bisher sind meine Romane oder Geschichten in Kleinverlagen erschienen, die jedoch dem FAIRLAG-Prinzip unterliegen. Als eBook habe ich selbst nur die Bücher verlegt, deren Rechte an mich zurückgefallen waren oder deren eBook-Rechte der Verlag nicht wollte.

Ich werde die Projekte erst einmal beenden. Vielleicht bewerbe ich mich auch ab einer bestimmten Seitenzahl mit Exposé und Leseprobe bei Verlagen und Agenten – so wie immer – aber das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen

Wie lange hast du gebraucht, um den ersten Entwurf deines Manuskripts zu schreiben?

Lediglich „Gefangen im Labyrinth der Gedanken“ ist fertig geschrieben, da ich an dem Buch aber irgendwann 2003 angefangen habe, weiß ich nicht mehr genau, wann ich es beendet habe. Es könnte 2005 gewesen sein. Natürlich habe ich nicht nur an dem Roman geschrieben. Das sind Projekte, die nebenher liefen, Auftragsarbeiten wurden und werden vorgezogen.

Welche anderen Bücher würdest du mit deinem Genre vergleichen?

„Niemand mehr“ passt natürlich zu „Niemand“ und ist vielleicht irgendwo – zumindest haben das die Rezensenten gesagt – eine Mischung zwischen den Welten von Walter Moers und Terry Pratchett. Aber eigentlich möchte ich da keine Vergleiche ziehen, nur meinen Hut vor beiden Autoren.

„Gefangen im Labyrinth der Gedanken“ ist ein Jugendroman, wie es ihn vermutlich in vielen Bücher gibt, allerdings ist hier ein Protagonist blind und ein anderer kämpft sich mit Diabetes durchs Buch.

„Der Fremde im Fluß“ ist auch für mich ein Experiment. Typische Frauenromane lese ich selbst nicht, darum kann ich auch keinen Vergleich ziehen. In dem Roman wird aber auch gemordet. Vielleicht passt es dann besser in die Krimiecke? Das wird sich noch zeigen müssen.

Was sonst über dein Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?

Da sie es jetzt noch nicht kaufen können und dieser Zeitpunkt in noch ungewisser Zukunft liegt, möchte ich den Lesern gar keine falschen Versprechungen machen oder die Lesegier anstacheln. Das kommt dann früh genug.

Möchtest du andere Autoren für das Interview nominieren?

Unbedingt, sonst wäre ich ein Spielverderber.

 

Vorstellungsrunde

Die mich angehoppt haben: 

jordisJordis Lanks Debüt, der erste Band der Raukland-Trilogie „Rauklands Sohn“, erscheint im März 2013 im Verlagshaus el Gato. Die nachfolgenden Bände sind für Oktober 2013 und März 2014 geplant. Die Jugendbuchautorin wird von der Literaturagentur Lesen & Hören vertreten. Schreiben gibt ihr, so erzählt Sie auf Ihrer Webseite, ein großartiges Gefühl.

Thomasknip

Thomas Knip ist ein Allroundtalent. Schon Ende der 80-er Jahre tauchte er als Illustrator, Autor und Herausgeber in der Szene auf.  Anhand seiner bemerkenswerten Vita lässt sich schnell erkennen, dass Thomas Knip eine unbegrenzte Lust daran hat, Neues zu erlernen. Denn darin findet sich alles von der Verlagsgründung, über Studiengänge wie Kiswahili bis zu Tätigkeiten im Bereich der Online-Recherche. In den letzten Jahren hat er sich auf die Gestaltung und Umsetzung von eBooks im Rahmen seines Verlags „story2go“ spezialisiert. Seinem Genre, Science-Fiction und Grusel,  ist er bis heute treu geblieben.

Die ich angehoppt habe: 

Petra A. Bauer

Petra A. Bauer wurde am 05.05.1964 im Sternzeichen des Stiers geboren. Durchhaltevermögen, Dickköpfigkeit, Empathie und Kreativität gehören zu den Eigenschaften eines typischen Stiers. Sie hat alles davon – und das im positiven Sinne. Nach ihrem Studium als Ingenieurin für Stadt-und Regionalplanung arbeitete sie ausschließlich als Autorin. Petra A. Bauer schreibt Krimis, Kinder- und Jugendbücher, hat vier Kinder groß gezogen, betreibt drei Blogs und ist für mich – was Sympathie und Schreibwut betrifft – ein Vorbild mit Herz und Berliner Schnute.

JuttaJutta Wilke lebt und wirkt in Hanau. 12 Jahre arbeitete sie zunächst als selbstständige Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben widmete.  Sie veröffentlicht Kinder- und Jugendbücher. Zuletzt erschienen „Finn und Papa spielen Steinzeit“ und „Schwarz wie Sonne“.

 

HIER HÄTTE DEINE VITA STEHEN KÖNNEN!

 

 

 

© Copyright-Fotos: Jutta Wilke, Petra A. Bauer, Thomas Knip, Jordis Lank.
Verwendet mit freundlicher Genehmigung der Autoren.


Was ist der Arbeitstitel deines Buchs?
Woher kam die Idee für das Buch?
Unter welches Genre fällt dein Buch?
Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung deines Buches?
Welche Schauspieler sollten deine Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?
Verlegst du dein Buch selbst oder erscheint es in einem Verlag? Wirst du vertreten durch einen Agenten
Wie lange hast du gebraucht, um den ersten Entwurf deines Manuskripts zu schreiben?
Welche anderen Bücher würdest du mit deinem Genre vergleichen?
Was sonst über dein Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?
Möchtest du andere Autoren für das Interview nominieren?

Ein Kommentar:

  1. Pingback: Nicole Rensmann » Kleine Geschenke: 3 x Satz 1

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