KOLUMNE: Es war einmal … die Mär vom Schriftsteller

reicher Schriftsteller im TurmErfolgreich, bestenfalls schön und von allen geliebt. Unantastbar, kinderlos, frei und unabhängig, fehlerlos, reich und stets gut gelaunt – so sollte ein Schriftsteller sein; ein Poet, ein Denker zu dem die Menschen, die mit weniger Phantasie gesegnet sind, aufsehen können. Der Autor – eine schreibende Puppe im Elfenbeinturm – das ist eine Idealvorstellung, und möglicherweise auch die Wunschvorstellung manch Schreibender.
Doch da gibt es noch die andere Version, die sich nur darin unterscheidet, dass der Elfenbeinturm mit der Öffentlichkeit wechselt. Ein Autor zum Anfassen, mit Esprit, Ideen und Reichtum auf allen Ebenen. Eine weitere ideale Wunschvorstellung für viele, auf beiden Seiten.

Autoren sind Menschen.

Zugegeben. Ein Schriftsteller ist ein Mensch und ein Künstler. Und Künstler sind mitunter etwas sonderbar. Doch dank ihrer Sonderbarkeit entstehen Kunstwerke, über die im besten Fall noch Jahrhunderte später gesprochen wird. So ein Künstler möchte jeder gerne sein. Aber nur selten erlangt ein Poet, ein Musiker oder ein Maler solchen Ruhm, der seine Werke auch nach seinem Tod zu vielen Generationen trägt. Manche Schriftsteller leben zurückgezogen, andere lieben es im Bad der Leser zu schwimmen. Die einen sind schüchtern, die anderen Draufgänger. Die einen sind nett, die anderen nicht. Viele Schriftsteller kämpfen um ihre Existenz und in jedem Fall um die Gunst des Lesers. Das macht sie manchmal traurig, manchmal wütend und frustriert. Schriftsteller haben Gefühle und ein Leben außerhalb ihrer Geschichten, das nicht immer abgeschirmt im Elfenbeinturm statt findet, sondern alle Höhen und Tiefen bietet, die einem das Schicksal ungefragt vor die Füße wirft.
Der Job eines Künstlers ist der schönste der Welt und doch ein ewiger Kampf. Die Möglichkeit, in die Historie einzugehen schrumpft aufgrund des wachsenden Angebots. In jedem Fall gibt es viele professionelle und hervorragende Autoren – unabhängig von der Größe des Bankkontos und ihres Erfolgs –, und sie sind alle anders. Denn Autoren sind Menschen, und die Vielfalt des Menschen ist längst bewiesen.

Die Realität eines Autors.

Die meisten der nicht publikumswirksam schreibenden, dennoch über treue Leser verfügenden Schriftsteller erhalten weniger Geld als ein Hartz IV Empfänger. Ihre Fangruppe ist klein, der Verlag auch, das Honorar fällt geringer aus, weil die Verkäufe niedriger sind. Doch sie arbeiten genauso viel wie ein Bestsellerautor, in der Regel mehr. Marketing-Strategien müssen sie selbst entwickeln, neue Verlage ergründen, sich immer wieder neu erfinden, einen Platz auf dem überfüllten Markt erkämpfen, neue Leser für sich gewinnen, die alten an sich binden. Nebenbei üben sie noch einen anderen Job aus, denn das Honorar reicht nicht fürs Leben – auch nicht nach vielen Jahren. An einem Roman können sie nur nebenbei arbeiten und sich nach Fertigstellung einen Verlag suchen oder den heute häufiger beschrittenen Weg der Selbstpublikation via eBook wählen.
Ein Vorschusshonorar, das über die Zeit während des Schreibprozesses finanziell absichert, erhalten nur die angesagten, dauerhaft erfolgreichen Autoren. Und wer selbst verlegt, zahlt eh erst mal drauf. Doch der Markt ist groß, er wächst, verändert sich rasant. Und ob Bestsellerautor oder Nischenschriftsteller: Am Ende überlebt nur derjenige, der das Kämpfen gelernt hat – im Elfenbeinturm, an diesem entlang, darunter und darüber hinaus.

Joachim Körber ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der phantastischen Literatur, auch weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Außerdem arbeitet er als Autor, Übersetzer und ist Verleger der Edition Phantasia. Er schreibt auf Facebook: »Es gibt immer wieder Künstler, Musiker, Schriftsteller, die den großen Durchbruch einfach nicht schaffen, und man versteht nicht so recht, warum eigentlich nicht, da sie gute Arbeit abliefern. Und es gibt Kunstwerke – Bücher, Filme, Fernsehserien -, die es nicht schaffen, obwohl sie gut sind.«

Lebenslänglich Schriftsteller zu sein ist die Verdammnis, die sich jeder publikumsstarke und jeder kleine Autor wünscht. Doch es ist auch ein Ziel, das nur selten und von den wenigsten erreicht wird.

Was der Schriftsteller darf, bestimmt das Leben, nicht die Wunschvorstellung.

Verkehrsschild»Das macht kein Schriftsteller, der ernsthaft mit seinem Job Geld verdienen will.«

Solche und ähnliche Sätze shitstormen immer dann durchs Netz, wenn es um das Verfassen von »True Stories«, »Groschenheftchen« oder das Arbeiten bei Content-Agenturen geht. »True Stories« und »Heftromane« werden gut bezahlt. Die Zielgruppe ist interessiert, ein lukrativer Schreibjob, wenn die Stories angenommen werden, die Heftroman-Exposés regelmäßig eintrudeln.
Anders ist das bei Content-Agenturen, bei denen Menschen, die mit Worten umgehen können, Texte für anonyme Auftraggeber verfassen. Die Agentur vermittelt, stellt die Aufträge bereit, der Auftragnehmer wählt seine eigenen Aufträge nach Bedarf, freier Zeiteinteilung und Bezahlung aus. Die Bezahlung ist deutlich unter einem regulären Honorar zwischen Firma und Texter.  Denn der Zwischenhändler – die Agentur – erhält  seinen Anteil. Letztendlich ist das nicht anders als bei einem Discounter, einem weltweiten Großunternehmen oder bei dem Deal zwischen Autor und Verlag. Der Ausführende ist immer derjenige, der das unterste Glied der Kette darstellt und somit am geringsten verdient. Ob das fair ist oder nicht, steht nicht zur Debatte. Die nächste Rechnung muss bezahlt werden.

Discounterkasse oder Content-Agentur – die Wahl.

Sich als Schriftsteller oder Journalist ein Zubrot bei Content-Agenturen zu verdienen ist nichts als ein Job, der – wie das Schreiben eines Romans – von Zuhause aus durchgeführt werden kann. Perfekt für einen Freiberufler. Immer erreichbar, für neue Projekte. Keine Verpflichtungen, kein Muss. Die Bezahlung erfolgt ohne Mahnung und der Autor kann mit Worten auf eine neue Weise jonglieren, die er im Elfenbeinturm nie hätte lernen können. Schriftsteller-Vorteil: Der Autor beherrscht das Handwerk, wird in der Regel von vornherein höher eingestuft und verdient somit auch mehr. Bei exakter Auswahl der Aufträge entfällt die Recherche. Ein nicht zu unterschätzender Zeitfaktor. Denn so ist ein Stundenlohn von 20,- € durchaus machbar. Und das wiederum liegt deutlich über der Bezahlung einiger anderer Jobs. Unbezahlbar jedoch ist der Einblick in die Auftragsarbeiten. Obwohl der Auftraggeber anonym auftritt, lehrt die Erfahrung nach kurzer Zeit, wer dahinter steht. So erfahren Journalisten auch, warum sie ihre gut geschriebenen Artikel nicht mehr verkauft bekommen. Das ist nicht schön, aber Mister Boykott und Misses Geschrei bezahlt leider die nächste Miete nicht.
Wohlwollende Rezensionen sollen verfasst werden – das Buch dazu gibt es nicht. Aufsätze, Diplomarbeiten und gefakte Diskussionen in Foren, Blogbeiträge in der Ich-Form, ob erlebt oder nicht ist egal … nur gut und schnell mit ausreichend Content muss der Artikel sein. Und das, was stets nur erahnt wurde, wird zur Gewissheit: Das Netz ist eine Lüge. Doch auch ein Texter hat die Wahl. Artikelbeschreibungen von Möbeln, Wohnaccessoires oder Medikamente werden immer gewünscht und verletzen weder die Moral, noch das Autoren-Ego. Ratgeber zu Themen, die einem bekannt sind, schreiben sich schnell. Die Aufträge sind vielfältig und bereichern auf vielschichtige Weise. Denn nur wer schreibt, lernt … und bleibt.

Zum Autoren-Dasein wäre es natürlich perfekt, als freier Texter für unabhängige Firmen zu arbeiten. Aber auch die Firmen kennen Content-Agenturen und sind sich der Ersparnis bewusst. Höhere Einstufung des Autors, bedeutet auch eine höhere Rechnung für den Auftraggeber, darum werden gern bewusst niedrige Einstufungen gewählt. Qualität zählt nicht immer, Geld schon.

Julia Seeliger, Journalistin, erzählt in einem Interview bei W&V.de: »Das Dumme ist: Ich bin zwar Autorin der „FAZ“, aber ich kriege es nicht hin, ihr Artikel zu verkaufen. Bei der „taz“ bin ich Kolumnistin, zwei Kolumnen im Monat machen 160 Euro.«

Die Alternative zu Content-Agenturen bieten verschiedene Minijobs oder die Festanstellung in anderen Bereichen. Doch je nach Stadt liegen die Jobs nicht auf der Straße.  Bliebe noch die Nachtarbeit an einer dunklen Ecke, leicht bekleidet. Oder Hartz IV.

Ein Schriftsteller, der ernsthaft seiner Berufung nachgeht, darf also nicht zusätzlich bei Content-Agenturen arbeiten, er sollte keine Heftromane schreiben und die Finger von Schicksalsstorys lassen, weil sowas ein Autor, der ernsthaft mit dem Schreiben Geld verdienen will, nicht macht?
So ein Quatsch! Das einzige was ein Autor nicht darf, ist für eine Publikation bei einem Verlag oder Anbieter zu zahlen! Ansonsten gilt: Schreiben ist ein Muss. Geld verdienen ist erlaubt.

Nicht erfolgreich heißt nicht schlecht.

Ob Musiker, Schauspieler, Maler oder Schriftsteller – wer der Kunst angehört, weiß: Können alleine reicht nicht, um erfolgreich zu sein. Das Glück muss zum richtigen Zeitpunkt am idealen Ort des Schicksals einschlagen. Dazu gehört ein bisschen Unterordnung und die Chance, die Möglichkeiten ausschöpfen zu können. Erfolgreiche Kunst braucht zahlreiche Faktoren. Viele der heute erfolgreichen Autoren haben klein angefangen. Nicht jedes Debüt ist auch wirklich eins, und nicht jeder heute berühmte Autor ist mit Stift, Papier und Phantasie auf die Welt gekommen. Auch die Erfolgreichen von heute haben nicht selten gekämpft. Sie haben Fehler gemacht, dummes Zeugs geschrieben, sich Verlagen gegenüber falsch verhalten, sie haben eine Menge Mist in der Schublade liegen. Auch Bestsellerautoren haben mit dem Schreiben von Kurzgeschichten oder von »Heftromanen« angefangen. Sie haben bei Nacht geschrieben, weil sie tagsüber Kinder erziehen oder arbeiten gehen mussten. Und niemand garantiert den heutigen Bestsellerautoren, dass sie morgen nicht schon wieder vergessen sind. Hochgelobt und tief gefallen. Keine Seltenheit. Was dann?
Der Großteil der schreibenden Zunft darf – obwohl sie hervorragende Texte verfassen und zuverlässig sind – nicht in den Goldtopf greifen. Und wer in den Augen der Leser als angesehen und erfolgreich gilt, muss noch lange keinen  Zugriff zum Goldtopf haben. Die Realität sieht ja so anders aus.

Schreibende Überlebenskünstler

Auf dem Buchmarkt finden sich Schriftsteller, die unterschiedliche Genre bedienen und unterschiedlich erfolgreich sind.  Doch sind die Autoren wirklich mehr wert, die mit ihren Büchern  auf der Bestsellerliste stehen? Zählt Beständigkeit nicht? Ist ein Schriftsteller, der „billige“ Heftchen unter Pseudonym schreibt, ein schlechterer Autor als der Bestsellerautor eines Thrillers?

Ein Schriftsteller, der jede Möglichkeit ausschöpft, ist ein Überlebenskünstler, aber kein schlechter Mensch und auch kein mieser Autor. Er wird nie eine Alltagsfliege sein, denn er weiß sich über Wasser zu halten. Er fuhr zwar nie auf dem großen, weiß lackierten Dampfer mit, badete nicht in Champagner und ließ sich auch nicht in der Sauna verwöhnen, aber er geht nicht unter. Er hat das Überlebenstraining perfekt absolviert. Ein Kämpfer. Beständigkeit zählt sehr wohl!

ErtrinkenderDie Emotionen eines Autors. 

Kämpfer oder nicht. Groß oder klein. Im Bad der Menge oder im Elfenbeinturm: An manchen Tagen hadert der Schriftsteller mit sich. Ein Künstler hadert immer, mit seinem Leben, seinem Werk, der Welt. Er ist sensibel. Mit einem Unterschied: der Bestsellerautor – so lange er bei Leser und Verlag gefragt ist – bekommt einen großen Scheck, der Nischenschriftsteller überlegt, wem er den nächsten Roman anbieten kann und woher er das Geld bekommt, um den nächsten Monat zu überleben. Dann verpufft auch schon mal der Mut. Und der Frust siegt. Doch was so ein echter Schriftsteller ist, der kann nicht aufhören zu schreiben. Er muss schreiben, um zu überleben. Ob für einen Bestseller oder einen Nischenroman. Schreiben ist ein Kampf und ein Sieg. Nichts und Niemand ist so zwiespältig.

Das Fazit: Alles und Nichts

Wer glaubt, Autoren seien reich, der irrt. Wer Regeln aufstellt, die besagen was ein Schriftsteller darf und was nicht, hat keine Ahnung vom wahren Leben. Was ein Autor darf oder nicht, bestimmt er selbst. Denn heute ist fast alles erlaubt. Doch die Schriftsteller, die sich ein »Dafür bin ich mir zu schade« leisten, die sollten darüber nachdenken, was nach dem Bestseller kommt. Denn schon morgen kann die Welt anders aussehen.

Unabhängig, wie erfolgreich ein Schriftsteller ist, das Wichtigste seid ihr  – die Leser. Ich bin auch ein Überlebenskünstler. Jeden Tag. Und ich sage gerne Danke, denn ohne Leser wären meine Bücher ein Nichts. Und ich erst! In diesem Sinne: Dankeschön. 

 

Zum Thema aus dem Netz gefischt:

© Copyright Text, wie immer: Nicole Rensmann
© Copyright Grafiken: Dirk Rensmann

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6 Kommentare:

  1. Pingback: Outing: Crowdworking – Ja, ich habe es gemacht. – Nicole RensmannNicole Rensmann

  2. Pingback: Nicole Rensmann – Schriftstellerin. Bloggerin. » Kolumne: Die Bibel – selbst verlegt?! Oder braucht ein Autor noch einen Verlag?

  3. Guten Morgen Heinrich!
    Feedback ist immer super… in jeder Hinsicht. Ohne geht es nicht, denn wie sonst sollten wir Menschen uns und unser Handeln sonst reflektieren und ändern können – sofern es uns danach strebt. Vielen Dank somit. Dass Sie schüchtern sind, ist mir übrigens noch gar nicht aufgefallen! 😉

    Schönes Wochenende und beste Grüße
    Nicole

  4. Liebe Nicole,
    apropos Feedback:
    Ich hatte mir u.a. Ciara und Anam Cara noch einmal als Ebook geholt und konnte so die guten, alten Bücher einer lieben Freundin schenken. Die nun mir geschrieben hat, dass ich ihr damit eine große Freude gemacht habe, nicht nur weil sie überraschend ein Geschenk bekam, sondern vor allem weil ihr die Bücher sehr gefallen haben!
    Ich habe ihr gesagt, sie solle das mal hier im Blog der Autorin kundtun – aber sie ist etwas „internetschüchtern“ und hat mich gebeten, es auszurichten. Das mache ich gerne (obwohl ich ja von Haus aus auch mächtig schüchtern bin 😉

    Gruß Heinrich

  5. Lieber Heinrich!
    Vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback. Ich wollte natürlich in keinem Fall Handwerker, Angestellte oder Arbeiter außen vor lassen. Natürlich müssen auch viele andere Berufsgruppen nebenher arbeiten, um irgendwie über die Runden zu kommen. Aber wenn ich darauf auch noch eingegangen wäre, dann hätte ich gleich ein Sachbuch schreiben können! 🙂 Aber es ist gut, dass Sie es hier noch mal erwähnen. Der Spalt ist eben doch sehr groß, der zwischen reich und arm. Aber reich muss es ja gar nicht unbedingt sein. Wie dem auch sei: Viel Spaß beim Lesen von „1 Billion Euro“ – eine Menge Geld und ein interessantes Buch! 🙂

    Herzliche Grüße

    Nicole

  6. Liebe Nicole,

    da haben Sie mal wieder einen super Blogartikel geschrieben!

    Sicher, wurde das Thema schon in der einen oder anderen Form geschrieben, aber man kann es nicht oft genug wiederholen.
    Der „Normalbürger“ glaubt ja wirklich, dass jeder mindesten Millionär ist, der mal im Fernsehen war, in der Zeitung stand, ein Buch geschrieben hat oder anders „prominent“ geworden ist. Und da bei unserem Inflationsdenken eine Million schon keinen großen Wert mehr hat, tippen wir lieber gleich auf Milliardär.
    Uns werden die Milliardäre der Welt in den Medien nur so um die Ohren gehauen und Warren Buffet sagt sinngemäß, dass es nur noch arm und reich gibt sei ein Klassenkampf, den die Reichen eben gewinnen. Irgendwo hat er noch hinzugefügt, dass das nicht in Ordnung ist, aber das ändert ja nichts.

    So haben Schriftsteller also auch nur 2 Möglichkeiten: Entweder sie sind arm oder reich. Wenn sie arm sind und trotzdem Bücher schreiben wollen, müssen sie eben 2 Jobs machen (oder viele kleine)

    So geht es vielen Handwerkern oder Fabrikangestellten auch. Der erste Job reicht nicht mehr. Und der Handwerker hat noch nicht einmal den „Ruhm“, den ein Schriftsteller ja hat.

    (Wer keine Aussicht auf Ruhm hat, nimmt sich einen Room mit Aussicht – sagt Heinrich) 😉
    Möglichst mit Blick auf eine inspirirende Landschaft.

    Bald gibt es nichts mehr zwischen arm und reich. Das ist ja auch folgerichtig. Wir sind nun eine digitale Gesellschaft. Digital heißt NULL oder EINS. Da gibt es keinen dritten Zustand!
    Ich vermute mal, wenn Warren Buffet, Bill Gates und dieser bedauernswerte Mexikaner, der nun vom Staat gebremst werden soll, weil seine 73 Milliarden einfach neidisch machen, ihre Milliarden an arme Menschen verschenken, werde auch die Bestsellerautoren sich solidarisch erklären und ihre nicht so erfolgreichen Kolleginnen und Kollegen unterstützen.

    Stellen Sie sich vor, dann bekommen sie von dem nächsten Stephen King 2 Euro pro verkauftem Buch und dafür liegt hinten im Buch ein Download-Gutschein für ein Nicole Rensmann Ebook. 😉

    Ich lese gerade 1 Billion Dollar von Andreas Eschbach und bin gespannt, ob es am Ende noch eine „Lösung“ gibt.

    Aber ich sehe schwarz. Wenn ich eine Billion Euro erben würde, wüsste ich auch nicht so genau, was ich damit tun würde. Aber gerade kommt mir eine geniale Idee:

    Wenn man das Geld anlegt bekommt man ja jedes Jahr 40 Milliarden Zinsen. Dafür kann man eine Stiftung gründen, die jedem kreativen Künstler jeden Monat einen stattlichen Betrag zahlt, solange er nicht zu den wenigen reichen Künstlern zählt.

    Da bleibt dann sicher auch noch genug für Unicef, Rotes Kreuz usw über. 1 Billion – das sind TAUSEND Milliarden – da kommen wir eine Weile mit hin.

    Sie merken schon, ich habe wohl noch Fieber?! Bin noch mitten in der Grippe. Ich höre jetzt lieber mal auf zu spinnen. Aber wenn ich erbe, melde ich mich – versprochen!

    Bis dahin hoffe ich sehr, dass Sie und Ihre Familie immer gesund und munter sind!

    Gruß Heinrich

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