Ben-Rezi: »Die gestohlene Zeit« von Heike Eva Schmidt

Cover: Die gestohlene ZeitNormalerweise stelle ich keine Fremdtexte in meinen Blog. Doch in diesem speziellen Fall mache ich sehr gerne eine Ausnahme. Der Droemer-Knaur Verlag übersandte mir ein Rezensionsexemplar von »Die gestohlene Zeit« von Heike Eva Schmidt. Aus Zeitgründen war es mir noch nicht möglich, das Buch zu lesen. Doch der Verlag hat schließlich ein Recht auf eine Besprechung zum Buch. Nun habe ich einen Sohn. Ben (14) liest schon seit ein paar Jahren Vorabexemplare für den cbj-Verlag und rezensiert diese auch. Der Klappentext von »Die gestohlene Zeit« gefiel ihm. Mama ist natürlich ein bisschen gemein: Buch gegen Rezi?! Deal. Das einzige Problem: Ich muss mir das Buch jetzt zum Lesen ausleihen, und das hasse ich. Gefällt es mir dann auch, werde ich es mir kaufen (müssen), aber dann haben wenigstens alle was davon. Auch die Autorin! 🙂

An dieser Stelle also Bens Meinung zum neuen Fantasy-Roman von Heike Eva Schmidt.

Das Buch »Die gestohlene Zeit« von Heike Eva Schmidt handelt von der 21-jährigen Studentin Emma, die bei einem Ausflug mit ihrer Klasse einen Ring findet, der magische Kräfte zu haben scheint. Einer der Schüler nimmt ihr den Ring jedoch ab. Emma wird darauf von Zwergen verschleppt und zu deren König Laurin gebracht. Dieser verspricht jedem, der ihm seinen Ring zurück bringt, drei Wünsche zu erfüllen. Der Zwergenkönig  denkt, dass Emma seine verschollene große Liebe ist und sperrt sie in der Küche ein. Dort lernt sie Jonathan kennen, der ebenfalls von den Zwergen verschleppt worden ist. Gemeinsam fliehen sie. Doch schon bald merken beide, dass sie nicht mehr in ihrer eigenen Zeit sind. Jonathan, der aus dem 19. Jahrhundert stammt und auch Emma, die aus den achtziger Jahren verschwunden ist, haben ihre Probleme im Jahre 2014. Beide wurden mit einem Fluch von Laurin belegt. Abwechselnd verwandeln sich die beiden alle zwölf Stunden in Tiere. Sie suchen Hilfe bei bei verschiedenen Personen aus Emmas Zeit. Mit deren Hilfe gelingt es ihnen schließlich, die Schüler zu finden, die Emma den Ring gestohlen haben.

Anfangs ist das Buch ziemlich langweilig, wird jedoch nach ein paar Kapiteln deutlich spannender. Das Buch hat eine coole Story, wobei ich allerdings sagen muss, dass mir einiges bekannt vorkam: Der magische Ring, der seinen Besitzer in seinen Bann schlägt (z.B. „Herr der Ringe“) oder die Verwandlung von Menschen in Tiere ist nichts Neues in der Fantasy. Trotzdem ist die Geschichte sehr gut geschrieben, dazu etwas Humor und Romantik. Das macht den Roman unterhaltsam und spannend. Nachdem die ersten langweiligen Kapitel vorüber waren, habe ich »Die gestohlene Zeit« von Heike Eva Schmidt regelrecht verschlungen.

Bens Fazit: Ein Buch, das jeden Fantasy-Kenner in seinen Bann schlägt.

Heike Eva Schmidt
Die gestohlene Zeit
Taschenbuch
Droemer Knaur, 10/2013
448 Seiten 
ISBN 978-3426513118
12,99  €

Der Roman  ist auch als eBook erhältlich.


Webtipps:

Vielen Dank an Droemer Knaur und an Ben! 

© Cover: Droemer Knaur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.