Vom Backen: Der beste Schokikuchen der Welt

Schokoladenkuchen mit Schoko-Guss und Schoko-Karamell

Schokoladenkuchen mit Schoko-Guss und Schoko-Karamell

Schokoladenkuchen oder Brownies liebe ich. Doch das perfekte Rezept zu finden und dann zu individualisieren? Kompliziert. Ich bin schließlich – natürlich – in »Das Kochbuch« von Michele Cranston fündig geworden. Das Tolle an diesem Kuchen: Er schmeckt warm – dann ist er richtig fudgig. Am nächsten Tag ist er saftig, am übernächsten auch noch, und wer den Kuchen am dritten Tag noch nicht verspeist hat, muss sich keine Sorgen machen – er schmeckt auch dann noch. Ein herrlich weicher, schokoladig-saftig-luftiger Kuchen, den ich schon ein paar Mal gebacken habe. Mit Vanillesahne oder karamellisierten Früchten, mit Schokoladenkaramellstücken dekoriert oder einfach nur so – superlecker.

"Das Kochbuch" von Michele Cranston - unersetzlich geworden.

„Das Kochbuch“ von Michele Cranston –
unersetzlich geworden.

Michele Cranston nennt ihn „Üppiger Schokoladenkuchen“ (im Buch auf S. 223). Ich nenne ihn: „Bester Schokikuchen der Welt“ und ändere ihn immer wieder ein bisschen ab.

Das Rezept

  • 200g Blockschokolade (dunkel) mit
  • 250 g Butter langsam auflösen, dazu
  • 375 ml starken Kaffee kippen. Umrühren, anschließend
  • 300 g Zucker (im Rezept sind es sogar 400 g Zucker) in der warmen Kaffee-Butter-Schokomasse auflösen.

Parallel (oder auch vorher, je nach Zeitmanagement):

    • 175 g Mehl mit
    • 1 TL Backpulver
    • 3 EL Kakaopulver vermengen.
    • 2 Eier verquirlen und unterrühren.
    • Zum Schluss Vanille einrühren. Laut Rezept 2 TL natürliches Vanilleextrakt. Fein ist aber auch das Mark einer Vanilleschote. Alternativ, wie immer: einen Teil des Zuckers durch den gleichen Anteil  selbstgemachten Vanillezucker tauschen.

Tipp: Der Teig wird noch fluffiger, wenn die Eier getrennt, das Eiweiß steif geschlagen und zum Schluss vorsichtig untergehoben wird.

Der Teig ist sehr flüssig. Das ist richtig so. Darum muss die Springform auch mit Backpapier ausgelegt werden, sonst tropft alles raus. Sinnvoll ist es, die Form erst einzufetten und dann das Backpapier anzupassen, auch den Rand einkleiden. Dafür eine Lage Backpapier komplett einlegen und am Rand festdrücken, mit einer Schere seitlich einschneiden, sodass an verschiedenen Stellen das Papier überlappt. Ansonsten gibt es Knitterfalten im Kuchen. Am Geschmack ändert das nichts, aber es sieht etwas … knittrig aus.

Backzeit: Bei 180 Grad, Ober- und Unterhitze, für gut eine Stunde backen.

Schokoladenkuchen mit Schokoladen-Karamell-Stückchen. Der Schoko-Supergau.

Schokoladenkuchen mit Schokoladen-Karamell-Stückchen. Der Schoko-Supergau.

Die Garnitur

Der Kuchen darf warm serviert werden. Aber Achtung: Mächtig! Wer einen Schokoschock möchte, der sollte dem Kuchen noch eine Kakaodusche verpassen:

Kuchen abkühlen lassen und eine dicke Lage Kakao darüber streuen.

Es geht natürlich noch mehr:

200 g Blockschokolade auflösen (im Wasserbad oder bei niedriger Temperatur direkt in einem kleinen Topf) und über den Kuchen verstreichen.

Jetzt mit Streuseln oder mit selbstgemachtem Schoko-Karamell – wie auf dem Foto oben – verzieren. Das Rezept dazu habe ich aus »Das Kochgesetzbuch: Die Grundlagen erfolgreichen Kochens« von Christian Rach (Buchbesprechung folgt).

Tipp: Den Kuchen nur bei Ober- und Unterhitze backen, sonst kann es passieren, dass der „Deckel“ abhebt.

Zum Kuchen passen warme oder kalte Früchte, Sahne und sonst nichts mehr. Nach einem Stück ist der Schokoladenbedarf von einer Woche gedeckt. Dummerweise schmeckt der Schoki-Kuchen am nächsten Tag wieder.

Guten Appetit!

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2 Kommentare:

  1. Pingback: Nicole Rensmann bloggt! » Wenn Aliens Marmorkuchen essen und True Storys lesen

  2. Pingback: Nicole Rensmann bloggt! » Gelesen: »Das Kochgesetzbuch: Die Grundregeln erfolgreichen Kochens« von Christian Rach

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