Blog-Jahresrückblick 2014

Keine Sorge. Es folgt kein persönliches Jahresfazit. WordPress verschickt an alle Blog-Betreiber den eigenen Jahresrückblick, sofern Jetpack installiert wurde. Das habe ich seit diesem Jahr, und den Rückblick finde ich sehr nett gemacht, darum teile ich ihn hier einmal.

Da steht zum Beispiel:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 45.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 17 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Mit 454 Besuchern war der 18. Dezember der geschäftigste Tag des Jahres. Gelesen: »Das große Backen – Köstlich bis zum letzten Krümel« von Heike Kahnt (Printausgabe) war der beliebteste Beitrag an diesem Tag.

oder

Einige deiner beliebtesten Beiträge wurden bereits vor 2014 geschrieben. Deine Beiträge hinterlassen bleibende Eindrücke! Denk darüber nach, noch einmal über diese Themen zu schreiben.

Dieser Bericht zeigt nur die Daten seitdem Du per Jetpack verbunden bist.

Wenn du Lust hast, kannst du dir den gesamten Bericht anschauen. Nur ein bisschen Statistik, nicht viel Text. Hier geht es zum WordPress-Jahresrückblick 2014.

Vielen Dank, dass du ein Teil meines Blog-Jahresrückblickes warst!

12 Kommentare:

  1. Pingback: Blog-Jahrestatistik 2015 – weil es nett ist – Nicole Rensmann

  2. Hallo Christian!

    Frohes, neues Jahr!
    Darauf schaue ich eigentlich nie. Ob wer wann wie oft wo drauf geklickt hat, sehe ich nur, wenn ich meine Affiliate-Abrechnung erhalte. Ich blogge gern, ich arbeite aber auch in meinen anderen Berufszweigen sehr gerne und mache eigentlich selten etwas nur so. Es muss etwas dabei herauskommen. Klingt vermutlich blöd. Aber somit verbinde ich meinen Blog auch mit Beruf (oder von mir aus Berufung). Die Rezensionen schreibe ich gerne, erhalte aber (manche) Exemplare von den Verlagen, die ich z.B. auch bei der Steuer als Einnahme angeben muss (sagt mein Steuerberater, was auch Sinn macht). Und natürlich verlinke ich Bücher oder Accessoires und – falls möglich – verwende dafür einen Link über Partnerprogramme. Somit verdiene ich mit dem was mir Spaß macht ein bisschen. ABER: Das ist stark zurückgegangen. Von daher… es reicht nicht mal mehr um ein dickes Hardcover zu kaufen. Aber dennoch: Auch das zählt als Einnahme für mich und beim Finanzamt. Im Gegenzug kann ich aber auch die Zutaten für Back-und Kocheinträge als Ausgabe absetzen. Ich blogge also zum Spaß, aber nicht Just for Fun.
    Und selten klicke auch ich auf Links in anderen Blog-Artikeln, von daher weiß ich nicht, ob das wirklich aussagekräftig ist.

    Fakt ist aber: Ich rezensiere nur wozu ich Lust habe – denn es ist mein Blog. Und ich sage auch immer meine Meinung. Da wird nichts geschönt, nur weil das Buch vom Verlag kam. Nö. Ganz sicher nicht. Das nur nebenbei, bevor irgendwer schreit.

    Aber ob nun für oder ohne Geld – wenn es nicht gelesen wird, bleibt die Frage, ob die Zeit, die für Aritkel drauf geht, nicht besser anders genutzt werden sollte. Unterm Strich muss – für mich – irgendetwas dabei herauskommen. Geld, Aufträge oder Ruhm. Vielleicht auch Freundschaften. Das wäre natürlich eine feine Sache nebenbei und die sind bekanntlich unbezahlbar.
    Die Zeit ist einfach zu kurz und das Leben zu teuer, um für lau herumzueiern. Darum ziehe ich mich auch – so wie du – mehr und mehr aus Facebook zurück. Es bringt mir im Augenblick nichts und hält mich ab. Darum wird es aber auch hier demnächst ruhiger werden. Meine Priorität für 2015: „Prosa im Kämmerlein schreiben“. Denn der Abgabetermin für den nächsten Roman sitzt mir im Nacken. Und irgendwie ist das doch die größte Motiviation: Die Veröffentlichung beim Verlag für Honorar. 🙂

    So, nun habe ich aber sehr ausschweifend geantwortet – bin wohl gerade in Schreiblaune.
    Und wie ist es bei dir? Ich weiß, du hattest schon mal geschrieben, dass du nur zum Spaß bloggst, aber wäre es nicht schön, wenn das Spaß-Bloggen auch ein bisschen abwirft?

    Liebe Grüße, Nicole

    P.S.: Und natürlich mache ich sehr viel ohne dass am Ende irgendetwas raus kommt, aber das sind dann meist Sachen, die mein oder das Herz eines anderen erfreut. Und mehr Gewinn gibt es eh nicht.

    • Dir ebenfalls ein frohes & gesundes neues Jahr!

      „Unterm Strich muss – für mich – irgendetwas dabei herauskommen. Geld, Aufträge oder Ruhm.“ —

      So sehe ich das auch, es muss sich irgendwie lohnen, sei es durch Spaßgewinn, Feedback etc. Und wenn man vom Hobby aus mal einen Schritt weitergegangen ist, letztlich auch finanziell – wobei „lohnen“ nicht mit reich werden gleichzusetzen ist, das gelingt ja nur ganz wenigen. 😉

      Just for fun hab ich auch nicht mit dem Bloggen angefangen, sondern es quasi als Begleitung zum Schreiben gesehen, vor allem für Neuigkeiten zu Storys, Veröffentlichungen etc. Andere Sachen wie Buchbesprechungen kamen dazu, weil es einerseits Spaß gemacht hat, andererseits weil ein Blog ja auch mit Inhalten gefüllt werden will. Allerdings hab ich mich nie um Rezensionsexemplare bemüht bzw. angebotene nicht angenommen, weil dieser Teil tatsächlich just for fun war und es bleiben sollte, ohne Verpflichtungen gleichwelcher Art auch immer, und sei es nur, dass man jemandem zusagt, ein Buch in absehbarer Zeit zu lesen und zu besprechen.

      Damals war das noch im SF-Netzwerk, als dort zusätzlich zu den Foren Blogs eingerichtet werden konnten. Durch die vielen User waren die Zugriffszahlen recht hoch, der Austausch rege (viel höher bzw. reger als heute beim WordPress-Blog). Diskussionen über Bücher haben sich mitunter aus den Foren in die Blogs verlagert, was sicher nicht ganz im Sinne des Erfinders war. Aber die Gestaltungsmöglichkeiten waren beschränkt, zudem gab es Bedenken wegen Rechteverletzung bei der Verlinkung von Coverbildern etc., also hab ich WordPress einfach mal ausprobiert.

      Geld verdienen möchte ich mit dem Schreiben und allem drumherum schon (zumindest so viel, um mir meine Bücherleidenschaft zu finanzieren, was mir seit einigen Jahren auch gelingt – wenn ich ein Hardcover haben will oder ein schön gestaltetes Paperback wie etwa vom Golkonda Verlag, was halt schnell mal 16,90 Euro kostet, will ich nicht aufs Geld schauen und sehe es als Luxus an, dies auch nicht zu müssen). Die Schreiberei ist für mich inzwischen nicht mehr reines Hobby, sondern ein Nebenberuf – der Nebenberuf schlechthin, denn einen, der mir mehr Spaß machen könnte, wüsste ich nicht. Allerdings sehe ich das Bloggen eher nicht als Erwerbsquelle, zumal ich den Aufwand der Abrechnung, Steuer etc. scheue. Kleinbeträge machen mehr Arbeit, als sie unterm Strich bringen, und Zeit ist bei mir halt oft Mangelware.

      • Lohnen! Das ist ein relatives Wort. 😉 Vom Schreiben allein werden die wenigsten reich und ich persönlich kann auch nicht davon leben.

        Zeit ist auch bei mir Mangelware, darum probiere ich auch immer nur eine Weile etwas aus – rentiert es sich nicht, sortiere ich es aus meinem Alltag und meinem Berufsfeld wieder aus.

        Ich kann also gut verstehen, wenn du die Einnahme von „Kleinbeträgen“ scheust. Was die Rezensionsexemplare betrifft … das hat sich bei mir einfach so im Laufe der Jahre ergeben, schon bevor ich den Blog hatte. Und ich bin dabei geblieben. Es macht auch Spaß und die Verpflichtung suche ich mir ja selbst aus. Verlage, die Rezensionsexemplare rausgeben, haben in der Regel auch kein Problem damit, dass das Cover zur Rezi gesetzt wird. Copyrighthinweis und Link zur Verlagsseite sind natürlich selbstverständlich. Manche Verlage geben auch exakte Anweisungen, die lassen sich aber gut umsetzen. Naja… klingt wie ein Job, ist auch fast einer, einer der Spaß macht! 🙂

        Die Diskussionen in Foren waren früher in der Tat viel intensiver. Aber auch zeitaufwändig. Aber die Zeiten haben sich sehr geändert. Alles hat seine Vor- und Nachteile.

        Um aber noch mal auf die Klicks und Zugriffszahlen zurückzukommen – auch wenn bei dir vielleicht weniger Besucher vorbei kommen, hast du doch viel mehr aktive Leser.

  3. Pingback: geekchicks.de » geekchicks am 30.12.2014 - wir aggregieren die weibliche seite der blogosphäre

  4. Das ist aber ein hübsch gestalteter Rückblick – da bin ich mal ein wenig neidisch…gibts soweit ich weiß bei Blogspot nicht ?
    Aber dieses Jahr war ich auch enorm schriebfaul – wohl weil ich eher alle anderen Blogs gelesen habe 🙂

    Wünsche Dir ein wunderschönes wortreiches neues Jahr

    • Der Rückblick ist bei WordPress auch neu. Ich kann mich zumindest nicht erinnern, vorher schon mal einen bekommen zu haben. Aber ich finde auch, dass er nett gestaltet ist.

      Ich danke dir für deine Wünsche und gebe diese gerne zurück. Komm gut ins neue Jahr!

      Bis bald.

  5. Das sind aber tolle Zugriffszahlen! Davon kann ich nur träumen, und nicht mal das.

    Hünsch finde ich immer die Vergleiche ganz am Anfang dieses Überblicks, von wegen Opernhaus und so. 😀

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    • Hallo Christian!

      Vielen Dank. Ich finde diesen netten Vergleich mit dem Opernhaus auch fein. Das wird zwar automatisiert und überall angewendet, aber es ist eine nette Idee.
      Übrigens weiß ich nicht, wie relevant die Jetpack-Statistik wirklich ist.

      Auch dir und deinen Lieben einen guten Rutsch! Wir lesen uns! 🙂

      Beste Grüße, Nicole

      • Bei mir hat WordPress den Vergleich zu einem Cable Car in San Francisco gezogen – bei deutlich weniger Zugriffen hätte der Vergleich zum viel mehr Sitzplätze fassenden Opernhaus wenig schmeichelhaft ausgesehen. Immerhin bin ich schon mal Cable Car gefahren, in Sydney war ich noch nie, also passt der Vergleich ja. 😀
        Die Bildchen und der Aufbau dieser Rückblicks-Seite sind aber wohl überall gleich.

        Wie aussagefähig die WordPress-Statistiken sind, weiß ich auch nicht genau, aber sie scheinen schon Hand und Fuß zu haben.

        • Achso, okay. Ich hatte vorher schon den Bericht von blog.gps2all erhalten und da wurden wir auch ins Opernhaus versetzt, sodass ich dachte, dieser Vergleich käme überall zum Einsatz. Vor einer Minute erhielt ich dann aber einen dritten Bericht von einer weiteren Seite (die hat keinen Blog, nur das WordPress-System) und da las ich dann auch vom Cable Car. Ist ja auch irgendwie netter, als wenn es heißt, es sind noch Sitzplätze frei. Mein Blog ist seit zehn Jahren online. Ich habe über 3.600 Beiträge, wobei ich in diesem Jahr sogar sehr viele ältere gelöscht habe. Aber dennoch zählen all diese Texte und tauchen in den Suchmaschinen auf. Es kommen also viele Gäste, die jedoch schnell wieder gehen, weil sie nicht das finden, was sie wirklich gesucht haben. Und andere lesen, konsumieren, gehen. Die Zugriffszahlen sind schön, aber sie machen weder reich an Kommentaren, noch an Aufträgen und bringen auch nur wenig Geld. Von daher … Weitermachen. Wie immer! 🙂

          • Christian Weis

            Nackte Zugriffszahlen sagen natürlich noch nicht aus, wie oft Blogbeiträge tatsächlich gelesen werden – oder eben nicht. Aber bei höheren Zugriffzahlen ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Artikel auch gelesen werden.

            Die WordPress-Statistiken zeigen z.B. ja auch, wie oft auf Verlinkungen im Artikel geklickt wird. Wenn da die „Null“ steht, dann kann man eher davon ausgehen, denke ich, dass der dazugehörige Artikel nicht gelesen wurde, jedenfalls nicht mit Interesse. Das werte ich dann schon als halbwegs aussagefähiges Indiz.

            Wie dem auch sei: Wenn man etwas nicht nur für sich selbst schreibt, ist die Frage, ob es auf Interesse stößt und gelesen wird, natürlich schon eine interessante oder gar essentielle. Je weniger es gelesen wird, desto geringer die Motivation, weiterzuschreiben. Zumal dann, wenn es außer Leserinteresse, Feedback, Kommentaren etc. kein Honorar gibt.

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