Resteverwertung: Kaffee

Kaffeegelee - damit kein Kaffee weggeschüttet wird.

Kaffeegelee – damit kein Kaffee weggeschüttet wird, wäre zu schade.

Kaffee als Rest? Eigentlich undenkbar.
Wir kochen unseren Kaffee gerne in der French-Press oder filtern mit der Hand. Das ist manchmal – im Alltag oder, wenn Besuch kommt – mühsam. Darum haben wir uns eine gute Filterkaffeemaschine angeschafft. Doch noch haben wir nicht 100% raus, wie viel frisch gemahlenes Kaffeepulver für wie viel Tassen Kaffee verwendet werden muss. Letztens war der Kaffee so stark, dass beinahe ein Löffel darin hätte stecken bleiben können. Ehrlich! 😉
10 Tassen Mega-Espresso. Wegschütten? Fand ich zu schade. Also den Kaffee abkühlen lassen – und eine Runde darüber nachdenken, was ich mit dem Kaffeerest anfangen könnte. Dabei leckeren, frischgebrühten Kaffee trinken, dann denkt es sich besser.

Kuchen oder Dessert mit Kaffee getränkten Keksboden oder Biskuit – lecker, aber zehn Tassen hätte ich damit nicht aufbrauchen können. Also habe ich Kaffeegelee gekocht. Ein Versuch. Glücklicherweise kein missglückter. Denn ich ärgere mich, wenn ich beim Experimentieren und Ausprobieren in der Küche Lebensmittel verschwende, auch wenn es „nur“ Kaffee und Gelierzucker sind.

Kaffeegelee – Das Rezept

Du kannst die Mengenangaben entsprechend deinem Kaffee-Rest anpassen.

  • 750 ml starker Kaffee
  • 450 g Gelierzucker 2:1 (alternativ 3:1 oder Geleezucker, dann nach Packungsangabe einkochen)
  • 1 Prise Vanille-Salz*
  • 1 halbe Zimtstange
  • 3 EL Rum

Mindestens 45 Minuten kochen lassen, es darf leicht blubbern. Dabei immer wieder umrühren.
Anschließend in abgekochte Gläser füllen. Drei Stück (Senfglas-Größe) habe ich benötigt.

Überraschend leckeres Kaffeearoma fürs Brot oder Brötchen!  Und ein tolles Mitbringsel für Kaffee-Liebhaber.

*Tipp: Vanille-Salz wird genauso wie Vanille-Zucker hergestellt. Ein Schraubglas oder Einwegglas mit Salz füllen und eine ausgekratzte Vanillestange dazugeben, gern auch zwei oder drei. Es dauert nur wenige Tage und das Salz riecht dezent nach Vanille – und schmeckt auch so. Die Vanillestangen bleiben im Salz und geben wochenlang ihr Aroma ab.

 

 

4 Kommentare:

  1. Pingback: Rezension: »Essen & Wein« – Nicole Rensmann

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  3. Selber trinke ich ja gar keinen Kaffee – allerdings rieche ich ihn gerne. Kaffereste friere ich übrigens zu Eiswürfeln ein damit ist dann warmer Kaffee für einen Eiskaffee ganz schnell runtergekühlt. Das Kaffeegelee Rezept speichere ich mal für Geschenke ab. DANKE DIR!!!

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