Gewebewelten, Der Online-Fantasy-Roman – Ach, das lohnt doch nicht!

Gewebewelten - Verloren im Gedankenlabyrinth Phantastischer Roman Demnächst

Gewebewelten
Verloren im Gedankenlabyrinth

Nachdem ich acht Kapitel erst regelmäßig, später unregelmäßiger hochgeladen hatte, fehlte mir – ich gebe es zu – die Motivation, den Roman weiter zu bearbeiten. »Niemand – mehr!« war wichtiger, gibt es doch hierfür einen Verlag und Leser, die auf den nächsten Band warten.

Die ersten Kapitel von »Gewebewelten« erhielten kaum – nein, falsch – fast keine Resonanz. Vielleicht ist der Blog für so ein Projekt zu old scool. Blog – wer liest das noch? Online-Fantasyromane in Fortsetzung? Doch, ich glaube, dafür gibt es einen Markt, nur nicht in meinem kleinen Bloghaus, in das sich nur selten Leser verirren, weil sie nach mir oder einem Fortsetzungsroman gesucht haben.
Was mache ich jetzt also mit diesem 300 Seiten-Jugendroman, der schon einige Jahre auf dem Buckel hat? Fertig bearbeiten und die Verlags-Bewerbungsreise erneut antreten? Oder ein Crowdfunding-Projekt starten? Das wäre in jedem Fall zeitgemäß.
Vielleicht lege ich ihn in die Schublade, betrauere die Idee und die spannenden Passagen und konzentriere mich auf Neues.

Was denkst du?

6 Kommentare:

  1. Liebe Nicole,
    ich kann Ihre Enttäuschung gut verstehen! Nur weniger Leserinnen und Leser schreiben auch mal einen Kommentar. Wenn man kein „Feedback“ bekommt, fragt man sich, für wen oder was man Blogbeiträge schreibt!
    Sorry, ich war auch ewig nicht hier bei Ihnen! Der Grund liegt aber mehr in familiären Dingen und nicht an anderen „interessanteren“ Angeboten im Internet!
    Auf jeden Fall hoffe ich, bei Ihnen ist alles gesund und munter – das ist das Wichtigste, und dass Sie immer noch Spaß haben, Bücher zu schreiben, erfreut sehr sehr viele Menschen!

    Gruß Heinrich

    • Lieber Heinrich!
      Nun, es wird Sie wundern, aber ich habe oft an Sie gedacht. Und in diesen Gedanken, fürchtete ich bereits die von Ihnen angedeuteten Ereignisse. Ich hoffe, die Zeit heilt die Wunden.
      Ich bin ja nicht besser, auch ich kommentiere zu wenig und schaue zu wenig im Internet herum. Von daher, darf ich es gar nicht erwarten, muss aber trotzdem die Konsequenzen ziehen. Denn andere Dinge sind dann wichtiger. :.-)
      Alles Gute und einen schönen Sonntag.
      Nicole

      • Liebe Nicole,
        danke für Ihre guten Wünsche! Ich gehe dieses Jahr mit 66 in meine 2. Lebenshälfte 😉
        Da gibt es schon mal kleine Einschränkungen. Vor allem lichtet sich die Welt um mich herum. All die lieben Menschen, die mich von klein auf begleitet haben, sei es in der Familie oder auch Künstler, die nur ein „klein wenig“ älter waren, sind plötzlich verschwunden. Mir selbst geht es immer „spitzenmäßig!“ aber kann man das genießen, wenn zum Beispiel die Liebste, die man hat, krank wird. NEIN!

        Ich bin aber nicht hier hergekommen, um Ihnen mein Leid zu klagen. Ich habe gerade wieder eine „Internetaktivphase“ und da wäre es ja wohl schändlich, wenn ich dann nicht einmal Nicole Rensmann besuchen würde!
        (Vor ALLEM, wenn diese bewundernswerte Frau sogar an mich gedacht hat! 😉
        Das geht runter wie Leinsamenöl (das ist, glaube ich sehr gesund!)

        Herzliche Grüße
        Heinrich

        • Lieber Heinrich!
          Ich fühle mich geehrt, dass Sie bei Ihrem Internetrevival auch bei mir vorbeischauen.
          Vielleicht gelingt es Ihnen ja von Ihrer Kraft ein bisschen auf die Liebes zu übertragen, sodass Sie noch viele gemeinsame schöne Momente miteinander erleben können. Ich wünsche es Ihnen.
          Alles Gute und ein schönes Wochenende, Nicole

  2. Ohhhhjjeeehhhh 😕 das versteh ich natürlich gut, dass bezahlte Arbeit vorgeht! Mach doch ein digitales Buch draus, Mongtrazal (bayrisch Magenreizer=Appetithappen) dafür gibts ja nun schon auf Deinem Blog! Ist es denn viel Arbeit, es umzuschreiben? Oder hat es Dir früher gefallen und Du willst es nur der heutigen Zeit anpassen (Smartphone statt Telefonzelle – hihi)
    Ich würd es ja gerne auch das Original lesen. Mein Magen (und der Rest von mir) hätt ja nun Appetit.

    • Ja, leider bist du die Einzige, die sich dazu äußert. Und auch, wenn das großartig ist, reicht es natürlich nicht, um weiter zu machen. Umschreiben ist oft schwerer als neuschreiben, und da liegt das Probelm. Ich wälze noch ein bisschen und überlege dann mal wie es damit weitergeht. 🙂
      Ich wünsche dir dennoch ein schönes Wochenende!

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