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Nachwort zu CIARA

Leseprobe und weitere Informationen zum Roman gefällig? Hier entlang bitte.

 

 

 

Leider musste das Nachwort zu »CIARA« aus Platzgründen gestrichen werden.

Doch ich möchte es den Lesern nicht vorenthalten. Ich habe keinerlei Änderungen vorgenommen, sodass die eine oder andere Formulierung unter Umständen nicht passend erscheint, wenn diese Zeilen vor Erwerb des Buches gelesen werden sollten.

 

 

 

N A C H W O R T 

 

Als mich Frank Festa im April 2003 darauf ansprach, ob ich Lust habe einen Vampir-Roman zu schreiben, verspürte ich gleichermaßen Begeisterung wie Entsetzen.

Vampire!

Es gibt wohl kein Wesen im phantastischen Genre, über das so häufig geschrieben wurde oder das in so zahlreichen Filmen eine Hauptrolle erhielt. Ein Thema, meiner Meinung nach, das längst ausgeblutet ist.

Darum versuchte ich eine eigene »Vampirart« zu kreieren, die ich mit dem Hexentum, der keltischen Mythologie, dem alten Vampirglauben und einer neuen wissenschaftlichen Erklärung vereinte.

Ob mir dies glaubwürdig gelungen ist, können Sie an dieser Stelle bereits selbst entscheiden, es sei denn Sie gehören zu der Gattung Leser, die zuerst das Ende eines Buches liest. Dann wünsche ich Ihnen viel Spaß mit der Lektüre, für alle Anderen ein paar Worte der Erklärung zu diesem Buch: Die Protagonisten Ciara Duchas, Paul Philis und Mike Burghardt haben mich täglich vor eine neue Aufgabe gestellt und mich manchmal so unter Spannung gesetzt, dass ich mich gezwungen fühlte, eine Pause einzulegen. Selbst jetzt, wo das Buch fertig vor Ihnen liegt, denke ich noch oft an die Drei und vermisse sie wie gute Freunde, die eine weite Reise angetreten haben. Aber vielleicht treffe ich den ein oder anderen schon bald wieder. Möglicherweise auf dem Flughafen in Trenton oder auf Alleys Island, um Smith einen erneuten Besuch abzustatten? Die Orte sind auf der Landkarte tatsächlich verzeichnet. Ob auf der Insel allerdings ein Gebäude wie das beschriebene steht, in dem Experimente durchgeführt werden, weiß ich nicht. Auch bei manchen der medizinischen Untersuchungen, das mögen mir die Mediziner unter Ihnen verzeihen, musste ich ein wenig schummeln. Die Stoffwechselstörungen, ähnlich der hier im Buch beschriebenen, und die Hautkrankheit Xeroderma Pigmentosum entsprangen jedoch nicht meiner Phantasie. Und wer sich im Mittelalter ein wenig auskennt, weiß, dass Muttermale früher als typisches Zeichen einer Hexe galten und die damals häufig auftretende Anämie den Vampirglauben unterstützte. Hingegen benutzte ich die keltische Mythologie lediglich als Anlehnung. Für diejenigen, die Probleme bei der Aussprache der einzelnen Namen haben, ein kleiner Tipp: Vor oder nach dem Buchstaben »w« ein »e« setzen. Dann liest es sich leichter. Fear [F´ar] steht übrigens nicht für das englische »fear«, obwohl dies auch durchaus passend gewesen wäre. Der Ausdruck »Fear« stammt aus dem Gälischen und bedeutet »Mann«.

 

Und bevor ich mich nun zurückziehe, möchte ich mich bei Dirk und meinen Kindern bedanken, ohne ihr Verständnis wäre all das nicht möglich!

Vielen Dank auch an Angelika Philippen, Gabi Rensmann, Hellmut und Jutta Heidenreich und Sandra Frenzel, die mich von Anfang an mit ihrem Interesse an meiner Arbeit unterstützt und aufgebaut haben.

Für die Berechnung des Mondzyklus und die Analyse über Ciaras Geburtsdatum, danke ich Moon. Wir waren beide gleichermaßen erstaunt darüber, dass mein erdachtes Geburtsdatum und die sich darum drehende mystische Handlung den Berechnungen exakt glichen. Es gibt eben doch keine Zufälle.

Tausend Dank auch an Uschi Freund, die ihre Kollegen zum Verzweifeln brachte, wenn ich Krankheitssymptome und Informationen zur Blutübertragung benötigte.

Weiterer Dank geht an Werner Placho für seine Biker-Insidertipps und die Gespräche über Schmerzmittel, die gezeigt haben, dass in Deutschland und Österreich die Therapien nicht unterschiedlicher sein könnten.

Mein Dank gilt auch Michael Gillen von Harley Davidson, dessen Freundlichkeit und Informationen hoffentlich schon bald eine tragende Rolle spielen werden. Gleiches gilt für Lars Kabel, der mir nicht nur mit seinem Büchlein »Irisch-Gälisch« weiterhalf, sondern auch per Mail für spezifische Fragen zur Verfügung stand.

Und Last but not least danke ich natürlich Hannes Windisch für das Lektorat. Auch wenn wir uns nicht immer einig waren, so haben mir seine Tipps und Anregungen in vielfacher Weise für dieses Buch und nachfolgende Romane geholfen.

 

Sollte ich jemanden vergessen haben, so möge er mir bitte verzeihen!

 

Ich verneige mich!

 

Nicole Rensmann

Remscheid, im Dezember 2004