rga.buchverlag, 2007
ISBN
978-3-923495-92-4
Hardcover
290 Seiten
15,90 €
Klappentext:
Als Ellen von der Arbeit nach Hause kommt, ist ihre Tochter Jenny spurlos verschwunden.
Hat Hermann sie entführt, ein Name, der immer wieder in Jennys Tagebuchaufzeichnungen zu finden ist?
Die Polizei ist ratlos.
Doch dann konzentriert sich der Verdacht auf ein rätselhaftes, altes Gemälde, das in Ellens Haus hängt.
Ist Jenny durch das Werk eines Malers des 19. Jahrhunderts in die Vergangenheit gereist?
»FIRNIS« ist eine geheimnisvolle Reise in das Bergische Land des 19. Jahrhunderts auf der Suche nach einem verschwundenen Kind.
Die Remscheider Autorin Nicole Rensmann, für ihre Romane bereits mehrfach ausgezeichnet, erzählt in »Firnis« eine dramatische Geschichte von Angst, Verzweiflung, aber auch Hoffnung und Liebe.
[...]»"Firnis ist eine wunderschöne, gefühlvolle Geschichte, voll tiefer Emotionen. Sie erzählt von der Hoffnung, der Verwirrung und den
Ängsten einer Mutter, die ihr Kind sucht, ebenso wie von Liebe und Schuld. Was zu beginn noch vermuten lässt, dass es sich um einen
Krimi handelt könnte wird bald zu einer fantastischen Reise für die Protagonisten und den Leser. Man wird mitgerissen in den Strudel der Ereignisse,
fiebert mit Ellen, Tina und Noah mit, möchte Jenny unbedingt hinter der nächsten Häuserecke wiederfinden, um alle sicher nach Hause zu bringen.
Auch wenn nicht als Spannungsliteratur deklariert, ist dieses Buch derart fesseln, dass man es kaum aus der Hand legen kann. Die Charaktere sind
sympathisch und wirken so natürlich, dass man fast erwarten könnte sie alle bei einem Besuch in Solingen zu treffen.
Auch die Beschreibung des historischen Remscheid, des Lebens und Wirkens im 19 Jahrhundert ist sehr gut gelungen. Man merkt dem Buch
die ausgiebige Recherche der Autorin an, sowie ihre große Freude am Schreiben. Eine gekonnte Mischung aus Fakten und Fiktion ist das Ergebnis.
Nicht zuletzt trägt die Art des Erzählens, der angenehme Sprachfluss zum Lesegenuss bei.«[...]
(5/5 Sterne, Vero Nefas)
»Firnis« hat mich wirklich überrascht und zwar positiv. Nicht nur, dass diese Geschichte einen Plot hat,
der sich von vielen anderen abhebt. Nein, die Autorin versteht es auch ausgezeichnet, mit einfachen Sätzen,
Großes auszudrücken. So beschreibt Rensmann die Sorgen und Ängste der Mutter um ihr Kind so anschaulich, dass
man nicht umhin kann, mit zu fiebern und zu hoffen, dass Ellen ihre Jenny bald wieder in die Arme schließen kann.
Aber auch andere zwischenmenschliche Gefühle verwandelt Nicole Rensmann in wunderbare Zeilen und so haucht sie ihren
Figuren auf gekonnte Weise Leben ein, sei es über Dialoge oder die Art wie sie handeln. Dementsprechend verliebt war
ich beim Lesen selbst. In wen? Das findet jeder Leser des Buches sicherlich selbst heraus.« [...]
(Ricarda Ohligschläger, Buchbote-Blog.de)
»Das macht an diesem Buch besonders Spaß: Das Eintauchen in die zeittypische Atmosphäre vor
über 100 Jahren, die einem die eigene Stadt in ganz anderem Licht zeigt.«
(Ariane Czerwon, Remscheider General Anzeiger
»Nicole Rensmann hat für diesen Roman zahlreiche Gespräche geführt und viele Schmöker gewälzt. Diese gute Recherche
merkt man dem Buch an. Fakten und die gesamte Atmosphäre im alten Remscheid wirken glaubhaft und gut getroffen - ein Plus,
das dieses Buch über viele andere des Genres erhebt. Lesenswert!«
(Andreas Schröter, www.schreib-lust.de
Die Idee der Geschichte hat Charme, besonders, weil man immer wieder auf die „echte“ bergische Vergangenheit stößt.
So hat es sowohl Moritz als auch Hering gegeben – und auch andere historische Begegnungen bereichern das Buch,
etwa die damalige Ruine von Schloss Burg oder das Lenneper Kreisblatt. Und auch an Spannung mangelt es dem Buch nicht.
(Silke Nasemann, Bergische Blätter)