Lesung am 14.09.2007 im Werkzeugmuseum Remscheid

Schon am Vormittag waren wir zum Aufbau im Deutschen Werkzeugmuseum. Am Nachmittag hatte ich Waffeln gebacken, kurz bevor wir abfuhren noch Kaffee gekocht. Als wir um halb sieben ankamen, stellten wir zunächst das Mini-Büfett auf. Kalte Getränke und natürlich die Bücher brachte Herr Juhr mit. Dann wurden ein paar Bilder von Ferdinand Hermann Moritz aufgestellt bzw. aufgehängt. Das sah super aus!

Die ersten Gäste kamen. 47 Stühle standen bereit. Alles war fertig.
Kurze Besprechung mit Herrn Juhr (vom Verlag) und Herrn Gier (dem Gitarristen).

Mit jedem weiteren Gast, der das Werkzeugmuseum betrat, wuchs meine Nervosität an und ich kann mich nicht entsinnen, wann ich das letzte Mal so aufgeregt gewesen bin. Denn, um kurz vor halb acht mussten wir noch ein paar Stühle in den Raum stellen.

Und als Herr Dr. Diederichs, der zuständige Leiter des historischen Zentrums, die Lesung mit einer kurzen Rede begann, saßen dort 50 Zuhörer vor uns. Ein paar Gesichter kannte ich noch von der Lesung vor zwei Wochen an der Volkshochschule.

Die Musik, ausgesucht von Herrn Gier, passte hervorragend zum Text und nachdem ich aus dem ersten Teil – der Gegenwart – gelesen hatte, verschwand ich für kurze Zeit, um mich in historische Gewänder zu hüllen. Diese wenigen Minuten füllte Herr Gier mit seiner Gitarrenmusik. Als ich in den Raum – mit einer brennenden Kerze in der Hand – zurückkehrte, waren, wie besprochen, das Licht runtergefahren und alle Kerzen angezündet worden. Die Atmosphäre war stimmig!

Diesmal sind am Ende noch viele Leute geblieben, haben einen Kaffee oder etwas Kaltes getrunken, ein paar Waffelherzen gegessen, sich unterhalten oder »Firnis« von mir signieren lassen.

Dankeschön!

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