Langsam werde ich nervös

So ab und an flackert sie auf, die Nervosität vor Samstag. Wenn der Tag dann da ist, geht das vorbei.
Mit Dirk van den Boom habe ich eben noch mal die Moderation durchgesprochen. Er hat keine Vorgaben und darf sich austoben, aber ein paar Leuten müssen wir danken und die sollen natürlich nicht vergessen werden. Und da wären Hinweise auf die Klosterschänke (dazu gleich), ein Gästebuch (bitte eintragen), der Unicef-Tisch (Eintritt frei, aber Unicef freut sich über eine Spende) und die Bücher, die bei der Buchhandlung Pottfhoff erworben werden können.
Zweimal rief heute die Klosterkirche an, also nicht die Kirche selbst, das hätte vermutlich nur ein „Bimbammbammel“ gegeben, sondern Frau Hellwig natürlich. Wir mussten noch ein paar letzte organisatorische Fragen klären, haben die Sache mit den Stühlen besprochen und noch mal das Thema Essen auf den Tisch gebracht. Da wir nicht wissen ob 20 oder 100 Leute kommen, ist es natürlich schwierig ein kleines Büfett bereit zustellen. Wenn aber alle in der Pause in die Klosterschänke stürmen, die an der Kirche angrenzt, dann ist keiner nach der halben Stunde zurück. Frau Hellwig hatte dann die Idee einen Speisezettel auf die Stühle zu verteilen, wer mag kann sich vorab ein Bild über die klein gehaltene Auswahl machen und ca. eine halbe Stunde VOR der Pause, also nachdem ich gelesen habe und bevor Frank Rehfeld mit seiner Lesung beginnt, bestellen. Die Küche kann alles vorbereiten, Wartezeiten werden so für alle Beteiligten gemindert.
Gut, wenn 100 Leute in dieser kleinen Pause vor der regulären Pause bestellen, gibt es auch ein Chaos, aber das ist dann auch egal.

Marcel Feige hustet, schreibt er in seinem Blog.
Bei Dirk van den Boom zieht eine Erkältung auf, berichtete er heute.
Bloß nicht schlapp machen! Und natürlich: GUTE BESSERUNG!
Ich schlucke vorsorglich Vitamin C plus Umckaloabo. Schnupfen, Husten, Heiserkeit ist bei einer Lesung eher hinderlich. Jegliche andere Erkrankung sowieso.
Also pusten wir Viren, Bakterien und was da sonst noch rumkreucht einfach weg – in der Werbung klappt das auch immer.

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